Adieu Jugendcafé und Bonjour Jugendcafé!

Liebe Leser,

manche Aussprüche hört man im Büchereialltag nicht allzu oft, zum Beispiel:

„Mensch, das war doch mal eine schöne Feier!“

Umso einzigartiger und umso schöner, dass dieser Satz jetzt wirklich gut passt. Am 05.07.2018 feierte nämlich das Jugendcafé am Skaterpark die Einweihung seines neuen Gebäudes. Auch wir waren vor Ort, um den Kolleg/innen ganz herzlich zum (wie ich finde, absolut gelungenen) neu gebauten Standort zu gratulieren. Und: um über zukünftige gemeinsame Angebote zu sprechen. Doch dazu, wie der Dichter sagt, später mehr.

Ein riesiges und eindrucksvolles Gebäude, das bei der Eröffnung aus allen Nähten platzte

Die Feier startete um 17:00 Uhr mit einem Live-Konzert der Gruppe „Breakstars Deluxe“, gefolgt von der Eröffnungsansprache unseres Bürgermeisters Herrn Schultz.

 

Die „Breakstars Deluxe“ sorgten für Tanzstimmung

 

Herr BM Schulz hält die Eröffnungsansprache

Während des Umbaus waren die Kolleg/innen des Jugendcafés mehrmals wöchentlich bei uns in der Stadtbücherei im Bürgerhaus vor Ort. Nach unseren Öffnungszeiten hatten die Jugendlichen nämlich dadurch trotz Umbau die Möglichkeit, sich zu treffen, zu entspannen und mal eine Runde Fifa an der PS4 zu zocken. Für uns ist es ein großer Glücksfall, dass das Jugendcafé sozusagen direkt auf der anderen Straßenseite liegt, gleichzeitig sind wir in direkter Nachbarschaft des Hochdahler Schulzentrums und sozusagen im zentralen Aufenthaltsraum der Erkrather Jugend.

Die Zusammenarbeit mit dem Jugendcafé halten wir für einen wichtigen Teil unserer Arbeit. Dazu gehören Veranstaltungen wie die #nachtfrequenz, die auch dieses Jahr wieder gemeinsam angepackt wird (freut Euch schon mal auf den Blogbeitrag dazu!) oder die Fußballmeisterschaft 2014. Dazu gehört aber auch, Angebote für die Erkrather Jugend aufzustellen, die es so noch nicht gibt. Wie zum Beispiel unser in Zusammenarbeit mit dem Jugendcafé für 2019 geplantes Projekt Makerspace. Wer diesen Begriff noch nicht kennen sollte, klickt am besten direkt auf diesen Link.

 

Dieser kreative Kuchen hat mir gut gefallen. Big up 🙂

An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch an das Team des Jugendcafés und alles Gute für die spannenden Zeiten, die auf Euch zukommen! Wir freuen uns mit Euch 😉

von Philip Orr

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Lesestoff für unterwegs

Liebe Urlauberinnen und Urlauber, liebe Ferienkinder 🙂

die Tasche für die Reise wird immer voller? Aber Lesestoff muss auch dabei sein? Wir haben da Alternativen zum gedruckten Buch im Angebot.

Die BIBNET-Onleihe für Kinder und Erwachsene und die Tigerbook-App für Kinder. Was Ihr braucht ist nur ein gültiger Büchereiausweis und schon könnt Ihr für und von unterwegs die passende Urlaubslektüre downloaden.

Zum Download braucht Ihr einen Internetzugang, klar, aber danach könnt Ihr auch offline lesen oder Hörbücher hören. Gerade für längere Fahrten zum Urlaubsort bietet die Tigerbook-App den Kindern ein wenig Abwechslung. Jetzt muss nur noch die Energieversorgung der diversen Endgeräte abgesichert sein. 😉

Quellbild anzeigen

 

Verlängerung der Ausleihfrist

Die ausgeliehenen digitalen Medien können nicht verlängert werden, ABER:

In der Onleihe könnt Ihr den Titel vormerken und erneut ausleihen und downloaden. Die Onleihe merkt sich die Stelle bis wohin Ihr gelesen bzw. gehört habt. Ich habe es bei einem Hörbuch gerade ausprobiert. Ich musste zwar das Hörbuch vom Gerät löschen und wieder downloaden, aber es ging dann an der richtigen Stelle weiter.

Die Titel der Tigerbook-App können nicht vorgemerkt werden, aber sobald eine der Lizenzen frei ist, könnt Ihr euch wieder anmelden und die bereits geladenen Bücher sind wieder verfügbar.

 

Einfach vorlesen

Wenn Ihr auf Reisen mal spontan eine Vorlesegeschichte für Kinder braucht, habe wir noch einen Tipp für Euch, ganz ohne Anmeldung und Verlängerung:

Bei „einfach vorlesen!“ gibt es jede Woche neuen kostenfreien Vorlesespaß! Ihr könnt die Geschichten direkt hier lesen oder ausdrucken. Wir wünschen euch viele tolle Vorlesemomente!

(Ein Angebot von Stiftung Lesen und Deutscher Bahn.)

https://www.einfachvorlesen.de/

https://www.einfachvorlesen.de/faq

Ausgiebig getestet habe das Angebot noch nicht, macht aber auf jeden Fall einen guten Eindruck. Ihr könnt uns ja gerne ein Feedback geben, wie es Euch gefallen hat.

Wir wünschen Euch erholsame Ferien- und Urlaubstage!

Viele Grüße
Eure Beate Sleegers

Mein erstes Betriebspraktikum

Liebe Leserinnen und Leser,

zurzeit absolviere ich mein zweiwöchiges Betriebspraktikum in der Stadtbücherei Erkrath.

Ich besuche die zehnte Klasse des Comenius Gymnasiums in Düsseldorf.

Ich bewarb mich für in Praktikum in der Stadtbücherei, da ich mich sehr für Bücher interessiere und ich wissen wollte, wie die Arbeit in der Stadtbücherei aussieht.

Der Alltag in der Stadtbücherei ist abwechslungsreich und ich habe bereits viele verschiedene Arbeitsbereiche kennengelernt, darunter viele, welche ich vorher nicht in einer Bücherei vermutet hätte, zum Beispiel die Organisation der Vorlesepaten. Vorlesepaten sind Erwachsene, welche ehrenamtlich Grundschulen und Kindergärten besuchen, um den Kindern dort vorzulesen.

Interessant ist es auch die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Standorten Kaiserhof und Bürgerhaus zu vergleichen. Die Ordnung der Bücher wird zum Beispiel in beiden Standorten unterschiedlich gehandhabt.

Aufstellung nach Themenkreisen im Kaiserhof

Insgesamt lässt sich zusammenfassen, dass mir das Praktikum einen guten Einblick in die Arbeit in der Bücherei vermittelt hat und dass ich in der Zeit des Praktikums viele Erfahrungen sammeln konnte.

Mit freundlichen Grüßen

Max

Achtung Baustelle oder: Auf dem Weg zum Discovery-OPAC

Liebe Leser,

man könnte auch sagen: die Stadtbücherei Erkrath ist digital „under construction“ – der Anglizismus gefällt mir hier noch besser, weil er genau das ausdrückt: Unser Katalog, ja unser ganzes Bibliotheksverwaltungssystem wird derzeit nämlich neu konstruiert. Weiterlesen

Rückblick in Bildern – Juni 2018

Liebe Leser,

es ist wieder soweit für unseren kleinen Foto-Rückblick, mit dem wir euch zeigen wollen, was bei uns in letzter Zeit so passiert ist. Im Juni haben wir…

  • akute Schnappatmung bekommen, als wir auf einem frisch gelieferten Buch vermeintliche Kaffeeflecken entdeckten 😉
  • leckere Naschereien von einer zufriedenen Leserin erhalten,
  • mit Interesse verfolgt, was die Kollegin während ihres (Arbeits-)Tages so alles erlebt hat,
  • massig neues Lesefutter für den Sommerleseclub bestellt,
  • und uns über die ersten Anmeldung zu selbigem gefreut,
  • an einem dieser verflixten Dauerregen-Tage unsere ausleihbaren Regenschirme gefeiert 🙂
  • darüber gestaunt, was ein kleiner Buchstabe so alles ausmachen kann,
  • euch wieder mit einer aktuellen Literaturverfilmung versorgt,
  • festgestellt, dass Niveau halt doch eine Frage der Perspektive ist,
  • unseren Tonie-Bestand ordentlich aufgestockt und bei den Konsolenspielen auch gleich noch tüchtig nachgelegt,
  • eine ehemals populäre Science-Fiction Reihe – trotz sensationeller Buchcover 😉 – in den wohlverdienten Ruhestand geschickt,
  • unseren jungen Buch-Rezensenten ans Herz gelegt, ihre Eindrücke doch bitte möglichst nicht direkt ins Werk zu schreiben,
  • die Halbzeit unserer Zwölf-Monats-Blogreihe erreicht,
  • einen verirrten Piepmatz aus seiner misslichen Lage befreit 🙂
  • über ein Fundstück gestaunt, das wir doch eher im Schwimmbad erwartet hätten 😉
  • unseren Beitrag zur „Geschichte der Bienen“ geleistet,
  • über eine Signatur geschmunzelt, der zufolge die Gesellschaft keineswegs immer ärmer wird,
  • beim Eintragen der WM-Ergebnisse komischerweise das Resultat der DFB-Elf verbaselt (wie man mittlerweile sagen muss, dass aus deutscher Sicht das gesamte Turnier zum Vergessen war 😉 )
  • die lange überfällige Teppichreinigung im Kaiserhof dankbar zur Kenntnis genommen,
  • eine neue Mikrowelle samt beiliegendem „Kochbuch“ organisiert und so endlich Schluss mit den ewig gesunden Salaten machen können 😉
  • eine interessante, wenn auch riskante Beilage einer Fahrrad-Zeitschrift entdeckt,

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Literaturverfilmung: Love, Simon

Hallo liebe Leser,

heute stelle ich eine Buchverfilmung vor, die mir ganz besonders am Herzen liegt: „Love, Simon“.

Der Film basiert auf dem Buch „Nur drei Worte“ von Becky Albertalli und erzählt die Geschichte des Teenagers Simon. Dieser hat sich weder in seinem Freundeskreis noch vor seinen Eltern als homosexuell geoutet und befindet sich nun vor diesem wichtigen Schritt. Der einzige, der bis jetzt um Simons Geheimnis weiß, ist Blue, den Simon über einen Blog kennengelernt hat, und mit dem er sich regelmäßig per Mail austauscht. Doch wer Blue genau ist und ob er Simons aufkeimende Gefühle erwidert, gilt es für Simon noch herauszufinden.

 

Hier startet der Film erst am 28. Juni, doch er lief schon vor einigen Monaten in den amerikanischen Kinos und hat dort die Herzen der Zuschauer erobert.
Die jungen Darsteller verleihen ihren Rollen Leben und das ein oder andere bekannte Gesicht erkennt man wieder. So wird Simon von Nick Robinson dargestellt, der zuletzt in „Jurassic World“ und „Du neben mir“ zu sehen war, seine beste Freundin wird von Katherine Langford verkörpert, die als Hauptdarstellerin der Netflix-Serie „13 Reasons Why“ bekannt wurde. Regie führte Serienmacher Greg Berlanti, der dem Film einen Hauch von John Hughes-Flaire („Breakfast Club“, „Pretty in Pink“) verliehen hat.

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Das Buch erzählt Simons Geschichte auf warmherzige und charmante Weise und ist besonders bei jungen Lesern aus der LGBTQ+-Community beliebt, da es Jugendliche darin bestärkt, sie selbst zu sein und zu ihrer Identität zu stehen.
Auch hier wurde „Nur drei Worte“ im letzten Jahr von der Jugendjury mit dem Jugendliteraturpreis 2017 ausgezeichnet.

Auch bei uns kann man das Buch entleihen.

Viele Grüße
Eure I. Bekoe

Zwölf Monate – unser Weg in die Bücherei (6)

Liebe Leser,

kaum ist der Juni gekommen, macht er sich auch so langsam schon wieder aus dem Staub. So kommt’s mir jedenfalls vor – irgendwie gingen die vergangenen Wochen ziemlich fix rum! Das heißt für mich: Der nächste Teil unserer allmonatlichen Foto-Reihe (basierend auf Zeilenendes Sammelsurium) muss schleunigst her! Also mal wieder die Digitalkamera geschnappt (puh, zum Glück letzte Woche noch schnell geladen, als das Batteriesymbol schon aufgeregt rot geblinkt hatte 😉 ) und den kurzen Weg zum Parkplatz im Nu zurückgelegt. Als ich mich an meinen Lieblingsmotiv-Baum schmiegte und schon abdrücken wollte, fiel mir jedoch auf, dass etwas fehlte, was ich eigentlich im Juni erwartet hätte: Die Sonne! Stattdessen blickt man in so eine trübe graue Brühe, die nicht im Mindesten mit den knalligen Farben des Mai-Frühlings-Fotos mithalten kann. Da kam mir eine Idee – um nicht zu sagen ein seltener Geistesblitz 😉 – und ich trabte noch mal schnell zurück in die Bücherei. Und so konnte ich, auch wenn’s ein bisschen geschummelt ist, doch noch den Sonnenschein einfangen, der sich so beharrlich vor mir versteckt hatte:

Sieht doch schon viel besser aus, oder? 😉
Am 21.06. war schließlich offizieller Beginn der warmen Jahreszeit! Da kann man doch ein bisschen was Sommerliches erwarten… Stattdessen gab’s in letzter Zeit – mal abgesehen von dem ein oder anderen Sahnetag – jede Menge Regen, garniert mit Blitz und Donner. Hab bei Wikipedia zwar aufgeschnappt, dass die Landwirte sich darüber freuen (z.B. „Gibt’s im Juni Donnerwetter, wird gewiss das Getreide fetter“ oder „Im Juni ein Gewitterschauer macht das Herz gar froh den Bauer“) und ich gönne es ihnen natürlich. Aber für mich persönlich kann’s so langsam mal beständig warm und sonnig werden 🙂
Naja, Juli und August werden’s schon richten!

Auf dem Rückweg in die Bücherei habe ich übrigens festgestellt, dass zumindest vereinzelt (in diesem Fall bei unserem Hausmeister) so langsam WM-Euphorie aufkommt und die ein oder andere schwarz-rot-goldene Fahne gehisst wird. Kein Wunder nach dem dramatischen Last-Minute-Sieg Samstagabend 🙂
Wie weit es die Jungs  im fernen Russland wohl noch bringen? Wenn wir aktuell schon kein Kaiserwetter zu bieten haben, lassen wir an dieser Stelle zumindest mal den Fußball-Kaiser zu Wort kommen: „Schaun mer mal!“ Beim nächsten Teil unserer Blog-Reihe Ende Juli wissen wir jedenfalls mehr…

Viele Grüße von Dominik Dax

PS: Das im Mai befürchtete Balkon-Desaster ist zum Glück ausgeblieben und unsere damals im Urlaub weilende Chefin erfreut sich jetzt wieder an den (überraschenderweise 😉 ) nach wie vor blühenden Pflanzen 🙂