Studieren oder Arbeiten? Beides!

Liebe Leser,

heute möchte ich Euch etwas aus meiner eigenen Erfahrung erzählen und gleichzeitig möchte ich den ein oder anderen einen kleinen Einblick in das Berufsleben eines Vollzeitstudenten geben. Es wird also jetzt etwas persönlich!

Ich befinde mich zurzeit im vierten Semester des Studiengangs Bibliothekswissenschaften an der Technischen Hochschule Köln. Und vor Ihr fragt: Ja, das kann man studieren 😀

So fühlt man sich am Anfang des Semesters… (CC0 Public Domain)

In der Regel muss man sogar mindestens einen Bachelor-Abschluss der Bibliothekswissenschaften vorweisen, um in Deutschland Bibliothekar zu werden. Es handelt sich hierbei um ein Vollzeitstudium. Der zeitliche Umfang variiert von Semester zu Semester, oft sind es aber um die 20 Stunden pro Woche. Lernzeit und Zeit zur Bearbeitung der Gruppenprojekte, Hausarbeiten, Referate und so weiter sind da noch nicht mit einberechnet.

Gleichzeitig bin ich Teilzeitangestellter der Stadtbücherei Erkrath, das heißt, 19,5 Stunden die Woche bin ich im Bürgerhaus oder im Kaiserhof für Euch da. Hinzu kommen regelmäßige Samstagsdienste und Veranstaltungen wie unsere alljährliche Sommerleseclub-Abschlussparty.

Wenn ich das meinen Bekannten oder meinen Kommilitonen erzähle, werde ich oft gefragt, wie ich das denn alles schaffe. Es hört sich erst einmal nach sehr viel Zeitaufwand an, aber es ist bei Weitem nicht so schlimm, wie Ihr Euch das vielleicht vorstellt. Man muss nicht sofort seine Freunde und seine Hobbys vernachlässigen (zumindest, nicht vollständig). Und wie genau das klappt, möchte ich Euch vorstellen. Vielleicht überlegt Ihr ja auch, wie Ihr es schaffen könnt mit einer ähnlichen Situation klarzukommen.

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Wir stellen die Sinnfrage und feiern doch :)

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

Trommelwirbel – Tusch

4028mdk09, Trommelwirbel afrikanische Trommeln 2011, CC BY-SA 3.0.

Was los ist? Unser Blog wird 5 Jahre alt 🙂

Wir danken Euch für Eure Treue, Kommentare, Likes und freuen uns, dass Ihr immer wieder bei uns vorbei schaut. Inzwischen bekommen wir auch persönliche Rückmeldungen von Büchereibesuchern oder von Kolleginnen und Kollegen, wenn man sich hi und da mal trifft. Unsere Kollegin Anne nahm letztens am lernortcamp der Bibliotheken teil und brachte dieses Echo mit:

Ok, wir machen weiter :). Aber ganz ehrlich, das Feedback kam zur rechten Zeit. Vielen Dank, Wibke Ladwig!

Kritisches Hinterfragen

Ihr kennt das, es gibt immer wieder Durststrecken und Weiterlesen

Schritt für Schritt zum Superbuch

Liebe Leser,

Durch digitale Anreicherung verbindet sich die Bilderbuchwelt mit meinem Arbeitsplatz

nachdem ich euch schon in anderen Beiträgen mit der Augmented-Reality-Anreicherung in Büchern bekannt gemacht habe, möchte ich mich heute mit einem weiteren Kinderbuchformat dieser Art beschäftigen: Der Onlinehändler Tigerbooks bietet mit Superbuch eine kostenlose App an, die bestimmten Bilderbüchern zu einer zusätzlichen Dimension am Tablet- bzw Smartphonebildschirm verhilft. Weiterlesen

„Manche Menschen denken, Bücher sind Gift.“

Liebe Leser,

das Parthenon der Bücher auf der Documenta in Kassel ist eine Nachbildung des antiken Tempels auf der Akropolis, umkleidet mit tausenden einst oder gegenwärtig verbotener Bücher. Damit möchte die argentinische Künstlerin Marta Minujín die Zensur und Verfolgung von Schriftstellern thematisieren. Nach der Kunstschau möchte Marta Minujín die Bücher an Bedürftige verschenken.

„Überall in der Welt werden Bücher verboten. Und so viele. Es hört nicht auf. Manche Menschen denken, Bücher sind Gift. Dagegen kämpfe ich. Die Menschen sollen den Parthenon sehen und anfangen zu denken: Was geschieht in dieser Welt?“, fragt sich die Künstlerin (Quelle: http://www.monopol-magazin.de/manche-denken-b%C3%BCcher-sind-gift)

Wie der Film zeigt, ist die Installation noch nicht komplett. Wer nach Kassel kommt, kann noch Bücher von der Liste der verbotenen Bücher mitbringen: Kurzliste der verbotenen Bücher

Mein Fazit: Beeindruckend und erschreckend zugleich.

Viele Grüße
Eure Beate Sleegers

Mein #12von12 Tag im Juni

Liebe Leserinnen und Leser,

jetzt ist es auch bei mir kurz vor zwölf und deshalb:

Bildschirmfoto 2012-07-13 um 18.43.40#12von12

Und los geht’s:

1 / 12

Noch ist nur verschwommen zu sehen, was der Tag so bringen wird.

2/12

Unser Kater möchte sich nicht am frühen Morgen fotografieren lassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3/12

Na, das sieht aber noch spartanisch aus.

4/12

Kaum angekommen, springt mir der Sommerleseclub ins Auge.

5/12

Heute ist mein Interesse an der internationalen Presse besonders groß.

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