Tag 1 nach unserem Blackout…

…haben wir bisher gut überstanden. Aber man weiß ja nie, was noch passiert. Aber jetzt zu dem, was gestern geschah.

Marc Elsberg zu Gast in der Stadtbücherei Erkrath

Marc Elsberg zu Gast in der Stadtbücherei Erkrath

Hochdahl. Bei Außentemperaturen von 30 und gefühlten Innentemperaturen von 45 Grad kommen viele Interessierte zu unserer Lesung mit Marc Elsberg. Nachdem das Ticket erstanden ist, strömen alle erst mal zum Tisch unseres Fördervereins, um sich mit Wasser, Bier, Wein und einem kleinen Snack einzudecken. Kurz vor 19.30 Uhr stößt dann auch Marc Elsberg zu uns. Der Wiener, der 8 Jahre lang in Hamburg gelebt hat, war bei seiner Reisetätigkeit von der S-Bahn in Düsseldorf erheblich ausgebremst worden. Natürlich wird auch der Autor zuerst mit Wasser versorgt, schließlich wird er die nächsten 2 Stunden reden müssen.

Ein Notfallpaket unseres Fördervereins

Ein Notfallpaket unseres Fördervereins

Der Förderverein bietet als kleinen Gag erste Notfallpakete an, auf den Stühlen liegt die Notfallbroschüre des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe aus. Die Vorsitzende des Fördervereins, Petra Schendekehl, heißt alle herzlich willkommen. Sie erzählt, dass das Buch ihr von mehreren Seiten mit den Worten „Das musst du unbedingt lesen“ zugetragen wurde und dass dies einer der Gründe war, Marc Elsberg zu einer Lesung einzuladen. Dann geht’s los.

Die Notfallbroschüren liegen griffbereit

Die Notfallbroschüren liegen griffbereit

Elsberg ist sehr locker und entspannt, kommt ins Plaudern. Darüber, wie er auf die Idee zum Stoff von „Blackout“ kam (hat was mit einer Zahnbürste zu tun – mehr sei hier aber nicht verraten), was er bei seinen Recherchen u.a. in Energieagenturen und Versorgungsunternehmen erlebt hat, dass er über ein Jahr brauchte, um den Stoff zusammen zu tragen und mit dem Schreiben beginnen zu können, warum ausgerechnet Ratingen als einer der Schauplätze in seinem Buch vorkommt und an welchen Orten er im letzten Jahr bei seinen über 120 Lesungen zu Gast war. Dann fängt er an aus seinem Buch zu lesen, fasst kurz Inhalte zusammen, erzählt kleine Anekdoten („Ich könnte nicht von meinen Wasser- aber von meinen Weinvorräten überleben“), bevor er wieder eine kurze Passage aus seinem Buch liest. Am Ende diskutiert er noch mit dem Auditorium, beantwortet Fragen.

Alle Bücher waren ratzfatz ausverkauft

Alle Bücher waren ratzfatz ausverkauft

Die Bücher, die von der Buchhandlung Weber zum Verkauf angeboten werden, sind binnen weniger Minuten ausverkauft und werden natürlich vom Autor signiert. An dieser Stelle noch mal ein großes Dankeschön an Marc Elsberg, der sich, aller Temperaturen zum Trotz, wirklich viel Zeit für uns genommen hat. Am Ende dieses langen Sommertages gehen dann alle zufrieden, aber auch ein wenig nachdenklich nach Hause. Denn man weiß ja nie, wann der nächste Blackout kommt…

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3 Kommentare zu “Tag 1 nach unserem Blackout…

  1. Pingback: Ich kann nicht schweigen : Seyran Ateş | Die Stadtbücherei Erkrath bloggt

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