Monitoring oder Ich lasse liefern

Liebe Leser,

apropos zeitsparend. Manchmal ist es ja zeitsparender an einer Fortbildung teilzunehmen, als im Alleingang ein Thema zu beackern. Manchmal ist es aber auch zu viel, was man da hört und sieht und hat zu wenig Zeit, Neues auszuprobieren. So erging es mir. Ich hatte mich zum Workshop „Monitoring“ angemeldet und hoffte, zu erfahren, wie ich stressfreier den Überblick behalten kann: über Neuigkeiten und Änderungen auf Webseiten und das zu unterschiedlichsten Themen. Jetzt habe ich im Nachgang das ein oder andere Tool und die eine oder andere Quelle getestet und bin von dem ein oder anderen begeistert 😉

Screenshot: Qwant Mein Quellen-Tipp: Qwant

Wenn ihr euch zu einem Thema einen ersten Überblick verschaffen wollt, probiert mal Qwant aus. Ihr gebt einen Suchbegriff ein und erhaltet Treffer sortiert nach: WEB, NEWS, SOCIAL, SHOPPING oder nur nach MEDIEN oder PERSONEN (facebook, linkedin, myspace, twitter).

Natürlich ist mein erster Test immer, was gibt es über die Stadtbücherei Erkrath im Netz zu finden, sprich Selbstmonitoring. Unter MEDIEN wird mir ein buntes buntes Potpourri aus Filmen und Bildern zur Stadtbücherei (aber nicht nur unsere) angezeigt. Und siehe da, schon habe ich ein Video entdeckt, das ich noch nicht kannte:

Screenshot: Paper.liMein Tool-Tipp: paper.li

Ich habe paper.li angetestet und ich muss sagen, das hat was. Die Anmeldung läuft über deinen Facebook- oder Twitteraccount. Ich habe Twitter genutzt und meine Twitterlisten mal in Zeitungen umwandeln lassen. Auf die Schnelle kann eine erste Zeitungsausgabe so aussehen. Natürlich ist „Bibliothek“ nur ein Arbeitstitel. Du kannst dir mehrere Zeitungen zusammenstellen lassen, hast einige Layoutoptionen und die Wahl zwischen Tages- oder Wochenzeitung oder Morgen- und Abendblatt. Ich bekomme ein Email, wenn meine Zeitung bereit steht und könnte sie dann über Soziale Netzwerke empfehlen oder an Abonnenten verteilen.
Da steckt noch viel Potenzial drin. Wie könnte ich dieses Tool für unsere Arbeit in der Bibliothek nutzen? Ein neuer Service für unsere Kunden? Schaut mal den Film an, da ahnt man, was noch geht.

Ich lasse liefern

Mein Fazit nach der Fortbildung war, dass ich monitoringmäßg schon ganz gut aufgestellt bin. Ich sollte wohl noch etwas mehr Struktur in meine RSS-gestützte Favoritensammlung bringen und ein paar Filter für die Alerts in meinem Emailkonto anlegen und vor allem, Mut zur Lücke haben.
Ich habe neue Quellen und Tools kennengelernt, die meinen Arbeitsalltag erleichtern können und neue Ideen angestoßen haben. „Monitoring ist zeitsparend, weil man Webseiten und Datenbanken nicht immer erneut aufsuchen muss, um Aktualisierungen zur Kenntnis zu nehmen, sondern diese geliefert bekommt.“ heißt es in der Workshop-Beschreibung.

Ergo: Ich lasse liefern, werte aus und nehme mir vor, mir den kritischen Blick auf die Ergebnisse zu bewahren.

PS: Die Fortbildung hatte noch was Gutes. Nette Gesprächen mit Kollegen und das Ganze in Köln 🙂

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Über b.sleegers

Arbeitet und bloggt für die Stadtbücherei Erkrath.

6 Kommentare zu “Monitoring oder Ich lasse liefern

  1. Aha, da hab ich ja gleich noch was für meine viel zu lange „Das muss ich dringend ausprobieren“ Liste 😉
    Sehr schöne Fotos. Ich vergesse immer wieder wie schön Köln ist, dabei wohn ich direkt dran. Ja – in den Pausengesprächen erfährt man oft das wichtigste für die Praxis :-)) Meine nächsten Fortbildungstermine stehen auch schon fest, vielleicht sieht man sich ja. Cologne Commons Conference und ekz on tour in Köln sind auf dem Plan.

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      • Wobei es genau bei der Cologne Commons Conference geht findet man hier: http://www.commons2013.uni-koeln.de/ . Mich interessiert vor allem der Beitrag zum Thema welche Creative Commons Lizenz wofür genutzt werden soll. ABER ich habe gerade gesehen, dass genau dieser Vortrag ausfällt 😛
        Aber Youtube als Lernplattform klingt auch nicht schlecht. Ich lass mich dann mal überraschen, ob ich dann die einzige Vertreterin einer Bibliothek sein werde.
        Viele Grüße aus Elsdorf

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