Zum 2. Advent…

Liebe Leser,

wie sicherlich dem Ein oder Anderen schon aufgefallen ist, hege ich ja eine, nicht mehr ganz heimliche, Liebe zu den Skaninavischen Ländern – vor allem zu Schweden. Am 13. Dezember feiert man dort das Luciafest (Lichterfest). Die Mädchen tragen weiße Gewänder und einen Kranz mit Kerzen auf dem Kopf oder eine Kerze in der Hand. Als Alternative wären aber auch noch Sternenknaben, Wichte und Pfefferkuchenmännchen im Angebot – also als mögliche Kostümvariante, nicht zum Verzehr. Gebacken und gegessen werden an diesem Tag aber auch viele, viele Lussekatter (Luciakatzen), ein schwedisches Safrangebäck und das eigentliche Anliegen dieses Beitrags.

Rezepte findet man zuhauf. Beispielsweise von Margareta Schildt Landsern in „Das Schweden Kochbuch“; Gerstenberg Verlag, S. 34:

Lussekatter oder Lucia-Brötchen

Foto von hepp

Lussekatter von hepp. CC BY-NC 2.0. Quelle: flickr

Für etwa 32 Stück:
105 g Brutter
500 ml Milch
50 g frische Hefe
1 Msp. Safran
1 1/2 TL Salz
135 g Zucker
2 TL Backpulver
900 g Mehl
100 g Rosinen
1 Ei

Butter zerlassen und mit der Milch lauwarm erwärmen. Hefe in einer großen Rührschüssel zerkrümeln. Milchmischung darübergießen und die Hefe unter Rühren auflösen. Safran, Salz und Zucker unterrühren. Backpulver und Mehl mischen, nach und nach zugeben und alles zu einem festen, glatten Teig verkneten. Teig abgedeckt 30 Min. an einem vor Zugluft geschützten Ort gehen lassen.

Den Teig etwa 10 Min. durchkneten, bis er glatt ist und einen seidigen Glanz hat. Anschließend halbieren und jeweils zu einem dicken Rechteck ausrollen. Rechtecke halbieren und die Hälften in je 8 Stücke teilen. Die Stücke mit den Händen erst zu fingerdicken und fingerlagen Würsten rollen und diese in S-Form bringen. Die Brötchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und oben und unten je 1 Rosine hineindrücken. Brötchen weitere 30 Min. ruhen lassen.

Backofen auf 225 °C (Umluft 205 °C) vorheizen. Das Ei in einer Tasse verquirlen. Brötchen damit bepinseln und 7-10 Min. auf der mittleren Schiene goldbraun backen. Für die Garprobe mit den Fingern auf die Unterseite klopfen. Sie sind fertig, wenn es hohl klingt. Brötchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Und noch ein kleiner Tipp am Rande: Im Buch sind neben vielen schönen Bildern und typisch schwedischen Gerichten auch einige Rezepte für das Julbord – das Weihnachtsbuffet, welches traditionell immer sehr üppig und reichhaltig ausfällt, vorhanden.

Natürlich findet man in vielen Blogs auch Rezepte und sehr schöne Bilder über die schmackhaften Lussekatter. Deshalb sei hier nur eine kleine Auswahl genannt, dafür ist aber auch ein Rezept für Veganer dabei.

 Holunderweg18
The vegan swedes

Wir wünschen euch viel Spaß beim Ausprobieren und natürlich einen schönen und entspannten 2. Advent!

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2 Kommentare zu “Zum 2. Advent…

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