Musiktipp 68

Liebe Leser,

wir möchten euch gerne ein Musiktipp, -clip oder anderes musikalisches Gut vorstellen.

London Grammar sind im Britischen Indie-Pop eine der neuesten Entdeckungen. Der Sound klingt wie eine Mischung aus The XX und Florence + the Machine, es ist allerdings in fast jedem Lied eine sehr einzigartige Atmosphäre vorhanden. Das kommt unter anderem daher, dass die Band Wert darauf legt, nicht zu viele Effekte und nicht zu viel Elektronik bei der Produktion zur Hilfe zu ziehen. Sängerin Hannah Reid, die auch für die Texte verantwortlich ist, ist der zweite Grund für die eindringliche, verfolgende Atmosphäre hinter den Liedern, denn man fühlt sich als Hörer immer von ihrer Stimme berührt.

Faszinierend ist auch, dass die drei Bandmitglieder, obwohl sie noch sehr jung sind, sehr erwachsene Ansichten der Musikszene besitzen; Hannah Reid verglich in einem Interview die Musikindustrie mit der Produktion von Gemälden hinsichtlich der Gestaltungsmöglichkeiten der Künstler mit den folgenden Worten:

„It’s an industry where real business meets real artistry. You will always come into really difficult situations where your very experienced team might be telling you one thing, and you feel another. Whereas a curator wouldn’t necessarily tell an artist to add something to his painting. You either like the painting or you don’t.“

Ende September letzten Jahres durften London Grammar für den Washingtoner Musiksender KEXP eine Live-Aufnahme ihres Songs „Hey Now“ aufführen.

Viel Spaß beim Hören und ein schönes Wochenende!

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