Kamishibai – kann man das essen? oder: Sprachförderung aus dem Land der aufgehenden Sonne

Liebe Leser,

was ist das wohl – ein Kamishibai?  Zunächst mal klingt das Wort doch herrlich fremd….und herrlich leer: Was könnte man sich nicht alles darunter vorstellen: Eine exotische Pflanze vielleicht? Ein noch exotischeres Gericht? Oder vielleicht ein gerade erst entdecktes Tier? – So wie ich gerade versuche, das Wort mit fantasievollem Inhalt zu füllen, genauso kann man auch das Kamishibai selbst füllen:

Was mag wohl hinter den Türen sein?

Was mag wohl hinter den Türen sein?

Auf geht´s ins Geschichtenland

Auf geht´s ins Geschichtenland

Sesam öffne dich.... ein Kamishibai voller Überrraschungen

Sesam öffne dich…. ein Kamishibai voller Überrraschungen

Es ist nämlich ein Rahmen. Ein Rahmen mit zwei Klapptüren davor. Ein Rahmen für tolle Geschichten auf großformatigen Bildern, aber auch für selbst gemalte Bilder, für kleine Theaterstücke mit Stabfigürchen. Das alles und noch viel mehr kann ein Kamishibai sein. Das Wort ist japanisch und bedeutet: Papier (=Kami) und Theater (=shibai), also Papiertheater. Ziemlich treffend, wie ich finde. Kamishibais kann man kaufen – man kann sie aber auch selbst bauen, wie ihr hier seht (wenn ihr einen spanischen Nachbarn habt, seid ihr jetzt klar im Vorteil, aber die Bilder sprechen auch so eine deutliche Sprache ;-)):

Das Kamishibai ist bei unseren jungen Veranstaltungsbesuchern sehr beliebt: Ob Kindergarten- oder Grundschulkinder, alle lassen sich gern von den großformatigen Bildern in Bann ziehen. Da auch immer häufiger Tagesmütter und Erzieherinnen nach den sogenannten Bildkarten-Sets fragen, haben wir beschlossen, diese Sets auch auszuleihen. Mittlerweile haben wir eine ganze Reihe von Geschichten-Sets aus dem Don-Bosco-Verlag in den Bestand aufgenommen.

eine Auswahl unserer Bildkarten-Sets für das Kamishibai

eine Auswahl unserer Bildkarten-Sets für das Kamishibai

Diese Bildkarten haben DIN A3-Format und das Betrachten macht richtig Spaß, am besten in einer kleinen Gruppe. Auf der Rückseite der Titelkarte findet ihr jeweils eine Übersicht der ganzen Geschichte mit Vorlesetexten. Der besondere Wert der Kamishibai-Bildkarten liegt aber darin, dass sie zum Betrachten und Erzählen motivieren und so einen ganz wesentlichen Baustein zur Sprachförderung bieten.

Hier seht ihr alle Bilder des Sets mit Vorlesetext

Hier seht ihr alle Bilder des Sets mit Vorlesetext

Alle unsere Bildkarten-Sets sind in der Stadtbücherei im Bürgerhaus „stationiert“. Ihr findet sie im Katalog unter dem Suchwort „Kamishibai“. Und ja, natürlich könnt ihr sie auch von der Stadtbücherei im Kaiserhof aus „anfordern“. Um euch jetzt nochmal richtig zu motivieren, lasse ich hier Helga Gruschka zu Wort kommen. Sie hat übrigens das Buch „Mein Kamishibai“ geschrieben, welches ihr natürlich auch in unseren Regalen finden könnt 😉

Übrigens: Wenn ihr die Bildkarten-Sets fleißig ausleiht, ist das für uns natürlich der beste Grund, ab und zu auch wieder neue Geschichten für das Kamishibai-Theater zu kaufen  😉

Eure

Anne Heimansberg-Schmidt

 

 

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5 Kommentare zu “Kamishibai – kann man das essen? oder: Sprachförderung aus dem Land der aufgehenden Sonne

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