Die Bretter, die die Welt bedeuten…

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Kleine Großmeister in der Bücherei

Liebe Leser,

vergangenen Donnerstagnachmittag wurde es ganz still in der Stadtbücherei im Kaiserhof – noch ruhiger, als es (ganz Bibliotheks-klassisch 😉 ) ja auch so schon manchmal bei uns ist.
Grund dafür waren die Erkrather Stadtmeisterschaften im Schach für Grundschüler, die zum ersten Mal bei uns stattfanden. Die lokalen Schulen hatten ihre kleinen Schachmeister – der jüngste von ihnen besucht gerade mal die erste Klasse! – vorbeigeschickt, um den ultimativen Nachwuchs-Champion zu ermitteln. Und welche Location würde sich hierfür besser eignen, als die Bücherei mit ihrer meist ruhigen Atmosphäre? So kam schließlich zusammen, was zusammengehört 🙂

In der Ruhe liegt die Kraft…

Gegen 16 Uhr fiel also der Startschuss – wobei von einem Schuss im wörtlichen Sinne natürlich nicht die Rede sein kann. Joachim Noack, ehemaliger Gymnasiallehrer und Initiator des Turniers, eröffnete die Session stattdessen mit einem dreifachen „Schach-Matt!“
An zwei Tischen ging es ab da – zunächst in der Gruppenphase – zur Sache. Mit einer taktischen Analyse der Partien kann ich an dieser Stelle leider nicht dienen, da ich zwar den Blog-Beitrag verfassen darf, aber ansonsten vom Schach etwa so viel Ahnung habe, wie ein Schneemann vom Freibad. Oder so ähnlich 😀
Aber auch mir fiel auf, wie konzentriert die Kids zugange waren: Jeder Schachzug wurde nach reiflicher Überlegung und unter höchster Konzentration ausgeführt; was ich schon sehr bemerkenswert fand, da die meisten Kinder in dem Alter ja doch noch ein bisschen „hibbeliger“ sind. Da könnten auch wir Erwachsenen uns mal ein Beispiel dran nehmen – Stichwort Entschleunigung 😉

Showdown der Wunderkinder…

Es entstanden enge, spannende Duelle und nach einer nervenaufreibenden KO-Phase standen bzw. saßen sich im finalen Showdown Marc (Johannesschule) und Yefang (Regenbogenschule Unterfeldhaus) gegenüber. Der im Vorfeld schon als leichter Favorit gehandelte Marc trug den Sieg letztendlich davon und durfte sich somit auch den großen Wanderpokal unter den Nagel reißen. Die anderen Teilnehmer gingen aber auch nicht leer aus: Joachim Noack hatte für alle schicke Medaillen und Urkunden organisiert, die sie sich auch redlich verdient hatten.

Grübeln vor dem nächsten Zug

Grübeln vor dem nächsten Zug

Die Schach-Meisterschaften sollen zu einer alljährlichen Tradition in der Bücherei werden. Die Premiere war auf jeden Fall schon mal gelungen und wir freuen uns bereits jetzt auf 2016, wenn die jungen Schach-Talente wieder bei uns an den Brettern sitzen, die (so sagt man) für manchen die Welt bedeuten…

Beste Grüße und vielen Dank fürs Lesen, Dominik Dax

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