Es tönen die Lieder – Gastbeitrag

Liebe Leser,

am Montag, den 31.08. hatte die Stadtbücherei im Bürgerhaus bei gefühlten 48°C zum dritten Mal zu einem gemeinsamen Singen eingeladen. Trotz des schönen Wetters kamen etwa 40 Besucherinnen und Besucher aus Erkrath und Umgebung in die Bücherei.

Das Publikum mit Spaß beim Rudelsingen

Einige Gäste konnten sehr gut singen, aber die meisten hatten – wie ich – manchmal Schwierigkeiten den richtigen Ton zu treffen. Aber das machte gar nichts, denn wir wurden durch die Lieder von der erfahrenen Sängerin Ulrike Eitel aus Neuss geleitet und zusätzlich mit der Gitarre von der Schulleiterin der Millrather Grundschule, Frau Winz, begleitet. Da war es dann nicht so schlimm, wenn manche Passagen nicht so einfach über die ungeübten Lippen gingen. Es ging ja darum Spaß zu haben.

Frau Eitel und Frau Winz beim Quodlibet

Auch an diesem Abend wurden wieder Anregungen aus dem Publikum aufgegriffen und u. a. zwei Quodlibets gesungen. Quodlibet ist nach Wikipedia ein Musikstück, in dem verschiedenen Melodien miteinander kombiniert werden. Wir sangen also z.B. „heißa Kathreinerle“ und „ich lieb den Sommer“ über- und miteinander. Das klang sehr gut, man musste sich aber gehörig konzentrieren. Außerdem lernten wir unter der Leitung von Ulrike Eitel ein Erkrather Heimatlied und so manch einer fing auch an zu schunkeln. Was die Düsseldorfer mit ihren Düsseldorfer Karnevalsliedern können, das soll uns in Erkrath ja wohl auch gelingen.

Nach diesem anstrengenden Part hatten wir uns eine Pause verdient. Der Förderverein der Stadtbücherei spendierte Wasser und Sekt. Aber schon bald ging es weiter. Einmal quer durch die Mundorgel, die es seit einigen Jahren auch in XXL gibt und somit auch für die Älteren unter uns gut lesbar ist. Die Mundorgel kann übrigens auch in der Bücherei ausgeliehen werden, z.B. wenn man mal privat zu einem Liederabend einladen will. Mit einem „knallroten Gummiboot“ und „in the Summertime“ ging es dann ohne Mundorgel, weiter. Auch plötzliche Wünsche aus dem Publikum konnten aufgegriffen werden und so wurde manches Lied um eine Strophe spontan ergänzt. Einige englischsprachige Lieder waren zwar nicht einfach zu singen, aber Ulrike Eitel und Frau Winz schafften es, uns über schwierige Texte und Passagen zu führen.

Manch einer wurde am Ende ein bisschen müde, aber die Frage, ob man den Abend abkürzen solle, wurde vehement verneint. So wurde dann durchgesungen bis zum Schlusslied „nehmt Abschied Brüder“, welches in verschiedenen Sprachen auf dem Beamer angezeigt wurde. Nach ca. 2 Stunden ging der Abend zu Ende.

Gastbeitrag von Sabine Börner (Förderverein der Stadtbücherei Erkrath)

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Über gastbeitrag

Beiträge von Praktikanten, Bufdis oder unserem Förderverein für die Stadtbücherei Erkrath

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