Pilates für Büchereiangestellte

Liebe Leser,

vor ungefähr zwei Monaten hörte ich auf, zum örtlichen Fitnessstudio zu gehen – diesmal nicht, weil ich keine Lust hatte, sondern weil ich etwas besseres entdeckt hatte! Zu dieser Zeit hat mir nämlich meine Mitbewohnerin die Sportart Pilates vorgestellt. Sie hatte im Internet eine junge Dame namens Cassey entdeckt. Cassey kommt aus den USA und macht Pilates für alle, die sich dafür interessieren – sie hat eine eigene Website, einen ziemlich beliebten Youtube-Auftritt, zahlreiche Übungsvideos und – für diejenigen, die sich auf ihrer Website angemeldet haben – sogar extra für jeden Monat einen sorgfältig zusammengestellten Monatskalender, der die optimale Kombination der Übungen für den jeweiligen Tag aufzeigt.

Für mich war das die bestmögliche Lösung, denn das sogenannte „Pilates“ setzt keine Gewichte oder sonstige Gerätschaften voraus. Man braucht lediglich eine Yogamatte und Sportschuhe. Zudem kann man die fünf täglichen Übungen des Monatskalenders Zuhause machen. Wenn man es überhaupt schafft, alle fünf an einem Tag zu machen, ist man ziemlich platt. Die Übungen sind nämlich zum Teil schwieriger als meine bisherigen Erfahrungen im Fitnessstudio (und das, obwohl die meisten Übungen höchstens zehn Minuten in Anspruch nehmen!). Eigentlich bin ich also deswegen mit dieser Sportart so zufrieden, weil es alle Punkte abdeckt, die mich am Fitnessstudio gestört haben.

Dennoch passiert es mir immer wieder, dass ich wegen dieser Sportart schräg angeguckt werde. Viele meiner Freunde haben auch ein bestimmtes Bild im Kopf, wenn sie das Wort „Pilates“ hören. Neulich wurde ich sogar gefragt, ob das denn nicht was für Frauen sei. Ich lasse mir nie etwas ausreden, nur weil es nicht den gesellschaftlichen Gender-Klischees entspricht. Und ganz besonders dann nicht, wenn es mich körperlich und seelisch glücklich macht.

Die angebotenen Übungen decken übrigens nahezu alles ab, von Cardio über Muskelaufbau und -definition bis hin zu Dehnübungen. Ich habe durch diese Übungen bereits einige Kilos verloren und ich bekomme besonders bei den Dehnübungen gute Laune. Ich kann Euch keine Garantie geben, dass es Euch auch so viel Spaß macht, aber probieren schadet nicht. Zu diesem Zwecke meine drei Lieblingsübungen:

Wenn Euch die Übungen gefallen, schaut doch mal bei uns vorbei – wir haben zum Thema Pilates einige Medien im Angebot 😉

Eine kleine Auswahl aus unseren angebotenen Medien

Viel Spaß beim Lesen und vor allem beim Ausprobieren!

von Philip Orr

 

 

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7 Kommentare zu “Pilates für Büchereiangestellte

  1. Hallo Philip, jip!, der beste Sinn ist immer noch der Eigensinn. Pilates hatte ich allerdings noch nie als „was für Frauen“ im Kopf. Die Cassey-Videos sind nicht gefüllt mit stundenlanger, nervtötender Quatscherei, was mir gefällt. Die Übungen sind wohl eine Mischung aus Pilates und mehr. Ich wünsche dir viel Freude weiterhin beim Training und schaue die Tage mal in die Bücher, die ihr zum Thema anbietet. Ciao, Pierrine

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    • Hallo Pierrine und vielen Dank! Wünsche ich dir auch, falls du es ausprobierst. 🙂
      Ich war übrigens sehr erstaunt, als ich entdeckte, dass Pilates von einem Mönchengladbacher entwickelt wurde.. den Wikipedia-Artikel dazu kann ich sehr empfehlen!
      LG, Philip

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    • So geht es mir auch oft in den letzten Tagen, an mancher Stelle musste ich mich an den Muskelkater erst gewöhnen. Aber wie die lieben Jungs von OOMPH! es mal treffend formuliert haben: „Wer schön sein will, muss leiden..“ 😉

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  2. Hallo Philip, ich nutze die Kommentarzeile einfach für einen Musiktipp: „Erika Stucky Jutz-Jailhouse Rock Arte“ bei YouTube anschauen und herzlich Freude haben!!! Es reisst vom Stuhl und animiert zur schrägen Tanzeinlage. Und die vier Wände freuen sich, dass was los ist. Frühlingsgruß von Pierrine

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  3. Pingback: Ballett für Büchereiangestellte | Die Stadtbücherei Erkrath bloggt

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