Sag mir, was du liest… Ein Interview mit uns (9)

Hallo liebe Leser,

jetzt wird’s persönlich. Frei nach dem Motto: Sag mir, was du liest und ich sag dir, wer du bist😉
Auf diese Art und Weise möchten wir uns in kurzen Interviews vorstellen. Wir lassen euch wissen, welche Bücher, Filme, Musik oder Spiele unser Leben prägten, uns berührten und begleiteten.

Hallo Michael,

welches Buch hat dich als Kind total in seinen Bann gezogen?

Als Kind? Ohje, und das bei meinem Gedächtnis… Die kleine Raupe Nimmersatt, glaube ich. Und alles mit Dinosauriern.

Welcher Roman fällt dir ein, wenn du an deine Jugendzeit denkst?

„Per Anhalter durch die Galaxis“ und die Fortsetzungen – ein Schulfreund hat mich mit dem Kult infiziert und dafür bin ich ihm sehr dankbar.
Ich selbst habe damals beim Durchforsten der Bibliotheksregale die Romane und Kurzgeschichten von Isaac Asimov für mich entdeckt.

Was liest du heute gerne?

Alles, was mir in die Augen fällt, von Produktinformationen über T-Shirts oder Zeitschriften bis hin zu Büchern.

Bei Büchern wiederum alles mögliche, sehr gerne Science Fiction. Fantasy eher weniger, von Ausnahmen abgesehen wie den Scheibenwelt-Romanen von Terry Pratchett. „Daemon“ und „Darknet“ von David Suarez sind schon etwas länger her, fand ich aber sehr stark, vielleicht einen Tick zu action-lastig.

Die Känguru-Chroniken von Mark-Uwe Kling sind nicht nur ein bisschen fantastisch. 🙂

Nach ein oder zwei Romanen habe ich oft Lust auf ein Sachbuch. Und nach einem Sachbuch nehme ich gerne auch einen Comic oder eine Graphic Novel zur Hand. Asterix & Obelix begeistern mich immer wieder aufs Neue, ebenso Calvin & Hobbes. Ich versuche, bei DC und Marvel ein bisschen auf dem Laufenden zu bleiben. Ab und zu entdecke ich daneben aber auch Juwelen wie Flix‘ „Don Quijote“.

Gab es auch ein Hörbuch oder einen Film, der dich begeistert hat?

Hörbücher sind nicht so mein Ding, ich lese lieber selbst.

Aber ich gehe gerne ins Kino. Ich weiß noch, dass mich „Serenity“ damals sehr begeistert hatte – ich hatte nur irgendwas in Richtung Western im Weltall gehört und war etwas skeptisch, aber nach dem Film war ich sehr gut gelaunt. „Ziemlich beste Freunde“ fand wahrscheinlich so ziemlich jeder gut. „Nokan“ kennt wahrscheinlich kaum jemand: Eine faszinierende, stellenweise traurige Komödie. Die „Iron Man“-Filme, der eine mehr, der andere weniger: Ich mag Technik und das Fantastische an den Filmen ist, dass diese Rüstung so reibungslos funktioniert. 🙂

Da fällt mir ein: Die Känguru-Chroniken sind auch als Hörbuch super. Und eine Freundin hat mir mal „Das Beste aus meinem Leben“ von Axel Hacke geschenkt hat, das finde ich mindestens ebenso gut.

Wie ist es mit Spielen? Bist du ein Spielertyp?

Früher mehr als heute, aus Zeitmangel. Dabei mag ich Gesellschaftsspiele wie „Siedler von Catan“ oder „Carcassonne“ ebenso wie Computerspiele oder Apps, eine Konsole habe ich nicht. Bei elektronischen Spielen mag ich eher kurze Spiele zum Abschalten als ausufernde Strategiespiele oder MMPORGs.

Bist du ein Zeitungs- oder Zeitschriftenleser?

Da ich viel Zeit auf Bahnhöfen verbringe, nehme ich mir hin und wieder eine Zeitschrift mit, Papier-Zeitungen sind mir zu unhandlich.

Musik begleitet uns duch unser ganzes Leben.  Welche Musik tut dir immer wieder gut?

Das wechselt natürlich, je nach Stimmung. Zuhause höre ich gerne Radio, da gibt es immer wieder mal Lieder, die herausstechen.
Aber mittlerweile kann man auf kleinen Geräten ja immer seine Lieblingsinterpreten dabei haben. Bei mir wären das neben Klassikern wie Peter Gabriel, Pink Floyd, Prince oder Queen auch Tori Amos, Die Fantastischen Vier, Gotye, Kraftklub, Annie Lennox, Feist und noch einige andere.

Vielen Dank für das Interview!

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3 Kommentare zu “Sag mir, was du liest… Ein Interview mit uns (9)

  1. „Nokan“: Jaaaaaaaaaaaaa…! Asimov: Oh, da habe ich eine Lücke zu füllen. Habe mir nun „Die exakten Geheimnisse unserer Erde“ und einen der beiden Krimis ( noch zu entscheiden) herausgepickt und hoffe, bald zum lesen zu kommen. Herzliche Grüße, Pierrine Augat

    Gefällt 1 Person

    • Eine Asimovsche Lücke zu füllen ist schwierig, weil er so unglaublich viel geschrieben hat, sowohl an Sachbüchern als auch an Belletristik. Und gerade im wissenschaftlichen Bereich veraltet vieles recht schnell, deswegen sind die exakten Geheimnisse mit Vorsicht zu genießen. Aber ich bin gespannt, wie der Stil und die Krimis gefallen.
      Herzliche Grüße, Michael Muszula

      Gefällt mir

  2. Pingback: Ein Abschied, der uns schwerfällt | Die Stadtbücherei Erkrath bloggt

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