Rückblick Leipziger Buchmesse

Hallo liebe Leser,

wie schon in meinem ersten Blogartikel erwähnt, lasse ich heute noch einmal meine Highlights der diesjährigen Leipziger Buchmesse Revue passieren. Es gab viele bekannte Autoren, die es sich in diesem Jahr nicht haben nehmen lassen, auf die Messe zu kommen.

Ursula Poznanskis Lesung aus „Elanus“ ist bei meinem Eintreffen leider so voll, dass ich die Autorin kaum sehen kann. Zu meinem Glück habe ich sie schon öfters lesen hören und bin deshalb nicht ganz so enttäuscht. Ihre Lesungen sind für mich immer einen Besuch wert und die Bücher spannend…

Das Warten auf Brandon Sanderson entwickelt sich für mich dagegen zu einem wahren Glücksgriff, da vorher Fantasyautor Bernhard Hennen eine Lesung hält. Ich muss gestehen, dass ich noch kein Buch des Autors gelesen habe und ohne besseres Wissen über die Veranstaltung gestolpert bin. Bernhard Hennen entpuppt sich allerdings als sehr kommunikativer und Leserfreundlicher Autor. Er beantwortet geduldig und sehr detailliert Fragen. Besonders interessant ist dabei, dass er davon erzählt, seine Buchwelten mit Hilfe einer Geowissenschaftlerin zu kreiiren, die ihm bei dem wissenschaftlich korrekten Fundament des Weltenbaus hilft. Ich kann seine Lesungen nur empfehlen.

Danach folgt mein persönliches Highlight: Fantasyautor Brandon Sanderson, der Lesern durch seine „Sturmlicht-Chroniken“, „Nebelgeborenen“-Reihe und auch durch „Die Rächer“- Bände ein Begriff sein wird. Moderiert wird die Fragerunde an den Autor von Blogger Christian Handel. Beide sind bestens aufgelegt und ermöglichen es den Lesern, eine vergnügliche halbe Stunde mit ihnen zu verbringen. In dieser erfährt man unter anderem, dass Sanderson Fantasy schreibt, weil man diese so ziemlich mit jedem anderen Genre vermischen und dazu auch noch Drachen in die Story einweben kann; dass er sein (unglaublich) hohes Schreibpensum erreicht, indem er nach einem abgeschlossenen Buch zur „Erholung“ ein neues schreibt und einiges mehr.

Am Sonntag stehen unter anderem deutsche Jungautorinnen für mich im Fokus. Aus diesem Grund besuche ich zunächst die Lesung von Laura Kneidl, die ihr neuestes Buch „Water & Air“ vorstellt, ein Fantasyjugendbuch, das kurz zuvor bei Carlsen erschienen ist. Danach geht es zur Lesung der Kölnerin Tanja Voosen, die ihr Kinderbuch „Nova und Avon – Mein böser, böser Zwilling“ vorstellt und daraus liest. Beide meistern ihre Veranstaltungen sehr sympathisch und besonders Tanja Voosen überzeugt durch ihren herzlichen Humor.

Aber die Buchmessen sind natürlich mehr als viele schöne Lesungen und Vorträge an den Ständen. Durch das strahlende Wetter, das an diesem Wochenende in Leipzig vorherrscht, kann man auch ganz bequem im Außenbereich sitzen und sich dort mit anderen Leseratten austauschen. Die Verlagsmitarbeiter an den Ständen versuchen auch in dieser stressigen Situation ein offenes Ohr zu behalten und stehen mit Rat und Tat zur Seite.

Für jeden, der Bücher liebt, ist es immer wieder schön, die schieren Buchmassen zu bestaunen, in neue Bücher und Verlagsprogramme hineinzustöbern und die pure Vielfältigkeit der Verlagslandschaft vor Augen geführt zu bekommen.

Wie jedes Jahr ist die Messe wieder ein schönes Ereignis, das viel zu schnell vorbeigeht.

Eure Ivy Bekoe

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2 Kommentare zu “Rückblick Leipziger Buchmesse

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