Zwölf Monate – unser Weg in die Bücherei (8)

Liebe Leser,

nachdem ich im siebten Teil unserer von Zeilenendes Sammelsurium erdachten „Zwölf-Monate-ein-Motiv“-Blogreihe mächtig über die damals nicht enden wollende Hitze gestöhnt hatte, wird nun alles gut 🙂
Der Schnappschuss von der üblichen Stelle an meinem Lieblingsbaum auf dem Parkplatz unweit der Bücherei stellt sich diesmal ganz anders dar: Nix mit strahlend blauem Himmel und Temperaturen, die einem den Schweiß bei der kleinsten Bewegung auf die Stirn treiben. Stattdessen ein eintönig grauer Himmel und leichter Nieselregen bei laut Google aktuell angenehmen 16° in Erkrath. Kaiserwetter schön und gut (vor allem solange man im Urlaub weilt und die Seele am Meer baumeln lässt, so wie ich neulich 😛 ) – aber ich bin ehrlich gesagt dankbar, dass es damit (vorerst) vorbei ist. In wenigen Tagen beginnt ja schließlich auch schon der Herbst, zumindest wenn man den Meteorologen (ein Wort, das mir übrigens immer erst im dritten oder vierten Versuch glückt) Glauben schenkt. Und die Schülerinnen und Schüler, die sich ab übermorgen in NRW wieder in ihre Lieblingseinrichtungen begeben dürfen 😉 sind bestimmt auch nicht allzu traurig, dass die Sonne nicht mehr unablässig vom Himmel herunterlächelt. Macht den Einstieg nach sechs freien Wonne-Wochen mit Sicherheit etwas leichter! Selbiges gilt natürlich auch für die arbeitende Bevölkerung. Wer beispielsweise in diesem Moment im Büro sitzt und einen Blogbeitrag verfassen muss… äh darf!, tut sich beim Blick aus dem Fenster in den wolkenverhangenen Himmel doch deutlicher leichter, als wenn draußen sommerliches Traumwetter lockt. Könnte ich mir jedenfalls vorstellen 😉
Und noch ein Profiteur des Wetter-Umschwungs: Die arg gebeutelte Pflanzenwelt, die nach den Wochen der Dürre nach jedem Tropfen Feuchtigkeit lechzen dürfte…
So, hier aber erst mal das Bild für diesen Monat, um das es ja eigentlich geht:

Ich konnte das Foto übrigens nicht ganz so früh morgens machen wie eigentlich geplant, weil mit Ferienende natürlich auch die allerliebste Zeit eines jeden im Berufsverkehr pendelnden Autofahrers zurück ist: der Stau! Endlich, möchte ich sagen! Konnte ich doch in den vergangenen Wochen kaum umgehen mit der ungewohnt freien A3 – irgendwie fehlten die vor einem aufleuchtenden Bremslichter, die vertrauten ausufernden WDR2-Verkehrsnachrichten und die Verbundenheit mit den zahlreichen Leidensgenossen um einen herum. Und wie soll man seine Hörbücher denn überhaupt zu Ende bekommen, wenn man einfach so ohne jegliche Behinderung durchrutscht?! Schlimm, schlimm… 😛

So langsam kehrt also wieder Normalität ein: Ferien vorbei, unsere Bücherei öffnet morgen nach zwei geschlossenen Wochen wieder und die extreme Hitze scheint sich auch verabschiedet zu haben. Wobei wir dem ja noch nicht so ganz trauen – die Chefin hat schließlich gerade erst einen frischen Schwung Ventilatoren organisiert 😀
Viel Wind um nichts?! Ach was, die nächsten Extrembedingungen kommen bestimmt! Wenn nicht jetzt, dann spätestens im nächsten Jahr. Und wir sind dann zumindest bestens gerüstet 🙂

Genug für diesen Monat! Ich melde mich Ende September wieder – und dann hat auch nach kalendarischer Definition der Herbst begonnen…

Viele Grüße von Dominik Dax

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2 Kommentare zu “Zwölf Monate – unser Weg in die Bücherei (8)

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