Amigurumi – die etwas anderen Stofftiere

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Liebe Leserinnen und Leser,

heute möchte ich euch gerne in die Welt der kleinen süßen Häkeltierchen, genannt Amigurumi, mitnehmen!
Ich nähe zwar sehr viel, aber an Amigurumi habe ich mich bisher noch nicht herangetraut. Zeit, das zu ändern! In diesem und einem weiteren Blogbeitrag werde ich euch mit auf meine abenteuerliche Reise als absoluter Häkel-Anfänger nehmen und euch gleichzeitig das Buch, mit dem ich mein erstes Amigurumi fabriziere, vorstellen.

Man kann es schon ahnen: der Begriff kommt aus Japan 😛 er setzt sich aus den Wörtern für häkeln bzw. stricken und einhüllen, verpacken zusammen. Auf dem deutschen Markt gibt es schon einige Bücher und Anleitungen, die genau erklären, wie man die kleinen Tierchen macht. Für ganz kreative Köpfe sind, sobald man den Dreh raus hat, der Fantasie keine Grenzen gesetzt, denn man kann sich natürlich auch selbst Amigurumi ausdenken! Die Palette reicht von Tieren über Pflanzen und Menschen bis hin zu Gegenständen.

In unserer Stadtbücherei im Bürgerhaus haben wir das Buch „Tierisch süße Häkelfreunde“ von Amigurumipattern, das ich als Vorlage für meinen Erstversuch ausgewählt habe.

Wie gesagt bin ich ein absoluter Häkel-Anfänger, weswegen es erst einmal ans Material besorgen ging. Ich habe mich für das erste im Buch aufgelistete Amigurumi entschieden: einen grünen Hasen namens „Wasabi“ (ich werde meinen aber in „Matcha“ umtaufen, das mag ich lieber. Und es ist auch grün :-P). Im Buch wird für jedes Häkeltierchen ein Schwierigkeitsgrad sowie die benötigte Wolle und die Größe der Häkelnadel aufgelistet. Im örtlichen Bastelladen wurde ich sofort fündig und wurde von der Verkäuferin, die selbst Kurse für Amigurumi anbietet, gut beraten. Wenn ihr die Möglichkeit dazu habt, dann fragt einfach nach. So wurde ich z.B. darauf aufmerksam gemacht, dass die im Buch angegebene Häkelnadel zu groß für die Wolle aus dem Laden gewesen wäre – denn je größer die Nadel, desto größer sind auch die Löcher beim Häkeln. Mit der dünneren Wolle hätte ich also eher ein Fischernetz produziert.

Was erst wie ein kryptischer Code aussieht entpuppt sich schnell als stark abgekürzte Anleitung jeder einzelnen Häkelreihe. Alle benutzten Maschen werden auf den ersten Seiten mit Bildern erklärt. Trotz der grafischen Darstellung fiel es mir etwas schwer, einen Anfang zu finden, und so habe ich sehr viel herumprobieren müssen und wieder von vorne angefangen. Ein paar Youtube-Tutorials später war ich dann schlauer und habe endlich den richtigen Anfang hinbekommen. Von da aus ging es dann in einer Spirale immer weiter, bis sich irgendwann der Kopf erkennen ließ, der dann am Ende mit Füllwatte ausgestopft wurde. Auch wenn der Anfang recht holprig verlief, so habe ich mich schnell in die einzelnen Schritte einlesen können und hatte zügig den Dreh raus. Ein kleiner Tipp aber: man muss sich beim Häkeln sehr konzentrieren und alle Schritte mitzählen. Da komplett spiralförmig gearbeitet wird, kann man nicht erkennen, wo die eine Runde aufhört und wo die nächste anfängt. Ich habe immer eine Strichliste geführt und mit Spielsteinen die Runden mitgezählt. Eine Freundin hat empfohlen, Rundenanfänge z.B. mit einer Sicherheitsnadel zu markieren.

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Spiralförmig geht es rundherum…
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… bis dann schließlich der Kopf fertig ist!

Als nächstes waren die Ohren dran – der Anfang war diesmal schnell gemacht, jedoch merkte ich, dass die kleineren Teile weitaus schwieriger zu handhaben sind, was sich besonders bei den dünnen Beinchen bestätigt hat. Dennoch wurde das Häkeln immer spaßiger und es war schön, nach und nach die einzelnen Körperteile vor sich auf dem Tisch zu sammeln. 🙂

Da ich ja Anfänger bin und nicht richtig einschätzen konnte, wie schnell so ein Amigurumi gehäkelt ist, habe ich mich natürlich verschätzt und bin leider noch nicht fertig geworden. Nichts desto trotz möchte ich euch meinen Fortschritt nicht vorenthalten!

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Alle bisherigen Teile. Fast fertig!

Es fehlen noch beide Arme und der Schwanz – danach muss nur noch alles zusammen gesetzt und das Gesicht sowie die Krawatte angebracht werden. Im nächsten Blogbeitrag Ende dieser Woche zeige ich euch dann das fertige Häkeltierchen. 🙂

Liebe Grüße,
eure Stefanie Schmitz

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