Amigurumi – die etwas anderen Stofftiere Teil 2

Liebe Leserinnen und Leser,

wie bereits angekündigt ist hier der zweite Teil meines Häkel-Abenteuers 🙂 am Ende des vorherigen Teils habe ich euch ja schon meinen bisherigen Fortschritt und alle fertigen Teile des Amigurumi-Hasen gezeigt. Nun mussten also nur noch die Arme und der Schwanz gehäkelt werden – bei so kleinen, engen Teilen gar nicht so einfach!

Wie bei den Beinen wurden auch die Arme aus zwei verschiedenen Wollfarben hergestellt. Dabei beginnt man mit dem braunen Faden und arbeitet sich nach Anleitung bis zu der Stelle vor, an der der Faden gewechselt wird. Ein bisschen knifflig ist der Schritt schon, aber sobald man den grünen Faden in eine Masche eingearbeitet hat, verknotet man beide Enden, sodass sich nichts mehr verschieben kann. Dann geht es mit der grünen Wolle einfach weiter. Als ich am „Handgelenk“ angekommen war, wurde es aber nochmal richtig knifflig! Die Hand habe ich erst noch mit Watte gefüllt, weil die Ärmchen fertig gehäkelt viel zu eng sind, um da noch die Watte bis in die Hand durchschieben zu können. Hier musste ich mich wieder richtig konzentrieren, um keinen Fehler zu machen. Die einzelnen Maschen zu erkennen gestaltete sich als sehr schwierig, aber irgendwie hat es dann doch geklappt.

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Hier geht die Hand in den Arm über… so klein!

Der Schwanz wiederum war nicht mehr ganz so kritisch – aber eben sehr klein 😉

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Itsy bitsy Hasenschwänzchen.

Nun ging es ans Zusammennähen der Einzelteile! Nachdem man ein Teil fertig gehäkelt hat, lässt man noch ein gutes Stück vom Faden stehen, um damit dann die Teile aneinander zu nähen. Dafür kann man eine große Stopf- oder Teppichnadel benutzen. Zur Vereinfachung wären vielleicht auch hier ein paar genauere Angaben oder Fotos ganz schön gewesen, an denen man sich hätte orientieren können. Aber da ich schon Übung im Stofftiere nähen habe, kam ich auch so gut klar.

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Im Zickzack wird der Kopf an den Körper genäht und festgezogen.

Wo genau die Augen und die Nase angebracht werden, ist auch im Buch angegeben. Von einem meiner vorherigen Bastelprojekte hatte ich noch ein paar Steckaugen übrig, aber wer keine hat, kann auch Knöpfe nehmen oder die Augen so wie die Nase aufsticken. Nun nur noch die Krawatte um den Hals gebunden und fertig!

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Würde sich doch sicher gut als Bücherei-Maskottchen machen, oder?

Der kleine Matcha ist natürlich nicht perfekt (ich habe mich leider an vielen Stellen verzählt oder hatte den Faden nicht stark genug gespannt), aber ich finde, das macht ihn besonders 😀
Ich hoffe euch hat das Lesen so viel Spaß gemacht wie mir das Häkeln!

Bis zum nächsten Mal,
eure Stefanie Schmitz

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. a.heimansberg-schmidt sagt:

    Wow! Hut ab für so viel geduldiges Kniffeln. Ein tolles Ergebnis!
    Anne

    Gefällt mir

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