Die Welt der Aquarelle

Liebe Leserinnen und Leser,

da ich ja immer gerne neue kreative Sachen ausprobiere und auch das hier schon immer einmal versuchen wollte, zeige ich euch heute meine Erlebnisse mit der chinesischen Tuschemalerei!

Wir haben dazu ein extra Buch im Bestand im Kaiserhof: Chinesische Tuschmalerei für Einsteiger.
Das Buch ist sehr schön gestaltet und erklärt alle Techniken und Materialien ausführlich. Es umfasst außerdem 200 Motive, die in einer praktischen Motivgalerie aufgelistet sind und erklärt genau, wie man diese malt. Dort findet man unter anderem Blumen, Tiere, Vögel und Menschen, aber auch Insekten, Landschaftselemente und schöne Kompositionen.
Man kann aber auch jedes andere Aquarellbuch dafür nehmen. Selbst manche Handlettering-Bücher haben ein extra Kapitel für Schmuckelemente.
Da ich mich aber auf Blumen und Pflanzen konzentrieren wollte, habe ich mir zusätzlich dieses Buch als Inspiration genommen: Florales Watercolor.

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Ich habe zwar schon viel mit Aquarellfarben gemalt, aber mich nie wirklich an Blumen herangetraut. Da mir Tuschemalerei so sehr gefällt, dachte ich, probiere ich das mal aus.

Was ihr braucht:
– Aquarellpapier
– Aquarell-/Wasserfarben bzw. Tusche
– Pinsel (runde Spitze)
– Glas Wasser
– Schmierpapier und Taschentücher oder Küchenrolle

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Mein Aquarellpapier habe ich mit Kreppband auf dem Tisch fixiert, damit es nicht verrutscht (und man kann so einen schönen klaren Rand erzeugen). Ich habe mir den Blauregen oder Wisteria ausgesucht, und Schritt für Schritt die Blüten und Blätter gemalt. Nach etwa einer halben Stunde sah das Ganze schon so aus:

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Das überschüssige Wasser aus dem Pinsel (oder wenn ihr zu viel Farbe aufgenommen habt), könnt ihr durch kurzes Tupfen des Pinsels auf einem Taschentuch entfernen. Auf dem Schmierpapier könnt ihr eure gemischten Farben erst einmal ausprobieren, bevor ihr auf dem eigentlichen Bild malt.
Das schöne an chinesischer Tuschemalerei ist, dass man nicht allzu fein und detailliert malen muss. Vieles wirkt eher skizzenhaft, und man hat viel Spielraum im eigenen Motiv.
Trotzdem ging es nun an die Feinheiten: Stängel und Details auf den Blättern sowie Ranken und Äste.

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Nun alles gut trocknen lassen und vorsichtig das Kreppband entfernen. (Da Aquarellblöcke meist etwas größer als A4 sind, ich das Bild aber gerne abheften oder aufhängen wollte, habe ich es noch zurecht geschnitten 🙂 )
Und schon ist es fertig!

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Liebe Grüße,
eure Stefanie Schmitz

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