Sag mir, was du liest …… Ein Interview mit uns

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

ich bin hier die Neue und soll mich hier im Blog mal in unserer schönen Rubrik „Sag mir, was du liest … Ein Interview mit uns“ vorstellen. Dann leg ich mal los: Mein Name ist Christin Barthelmie. Wer sich den Namen nicht merken kann, dem sei gesagt: Ist nicht schlimm. Ich versuche immer, ein Namensschild zu tragen. Ich bin Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste und seit dem 01.07.2020  in der Stadtbücherei Erkrath. Man trifft mich hauptsächlich im Kaiserhof an.

Hallo Christin,

welches Buch hat dich als Kind total in seinen Bann gezogen?

Da es sich hier um einen Bücherei-Blog handelt, müsste ich jetzt wohl sagen, dass ich bereits mit 8 Jahren den „Herr der Ringe“ zweimal verschlungen habe. Das wäre aber gelogen. Das, was ich mit 8 Jahren „gelesen“ habe, waren Asterix- und Lucky Luke-Comics, die mein Vater auf dem Klo hat liegen lassen. Und lesen wäre echt zu viel gesagt. Ich hab mir die Bilder angeguckt und mir die Geschichte irgendwie zusammengereimt. Lesen war doof. Denn ich konnte es eigentlich nie sehr gut. Und je mehr mir Lehrer und Eltern sagten, wie schlecht ich lesen konnte, um so doofer fand ich es.

Mit meiner Mutter sind meine Schwester und ich einmal im Monat in die Stadtbibliothek Gießen gefahren. Irgendwann, so mit 12, stieß ich dort auf einen Drehständer mit der Serie „Sehen, Staunen, Wissen“, die kürzlich unter neuem Cover und Titel wieder aufgelegt wurde.

Bücher aus der Reihe „Sehen Staunen Wissen“

Das waren Bücher zu wissenschaftlichen Themen, modern aufgemacht, mit Fotos und kurzen Texten unter den Fotos. Ich habe sie geliebt. Ich glaube, ich habe die ganze Serie gelesen. Jeden Band. Ich wurde Experte für Geschichte und Naturwissenschaft. Begeistert gelesen, also Geschichten, habe ich allerdings zu diesem Zeitpunkt immer noch nicht. Dafür bin ich von Comics auf die Zeitschrift „P.M.“ umgestiegen, die ich ebenfalls von meinem Papa hatte.

Welcher Roman fällt dir ein, wenn du an deine Jugendzeit denkst?

Hier kann ich nahtlos weitererzählen. Ich bin Baujahr 1981. 1999 kam der erste Harry Potter raus.

Erstausgabe „Harry Potter und der Stein der Weisen“

Der wurde mir auf einem „Büchereigrundkurs für ehrenamtliche Mitarbeiter in kirchlichen Bibliotheken“ vorgestellt, den ich mit 18 besuchte. Und damit machte ich endlich „Klick“!

Welche Bücher liest du heute gerne?

Uih, das ist nicht einfach. Ich bin da nicht so festgelegt. Aktuell liegt ein historischer Roman auf meinem Nachttisch, aber ich habe mir bereits eine 600-Seiten dicke Fantasy-Schwarte aus der Young Corner vorbestellt. Und ich warte auf eine Fortsetzung aus dem Science fiction Bereich. Also, ich lese, was mir gefällt.

Gab es auch ein Hörbuch oder einen Film, der dich begeistert hat?

Ich komme zurück auf Harry Potter, gelesen von Rufus Beck. Die kamen damals als Kassetten raus und ich hatte eine Stereoanlage, womit man Kassetten kopieren konnte. Das ging sogar in doppelter Geschwindigkeit. Ich hab die ersten drei Teile für so ziemlich für  jeden kopiert. Das führt leider dazu, dass ich sie heute nicht mehr hören (besser: ertragen) kann. Aber vor 20 Jahren hat es mich begeistert und ich habe dabei gelernt, wie man wirklich gut vorliest.

Wie ist es mit Spielen? Bist du ein Spielertyp?

Freunde von mir hatten eine Nintendo Konsole. Das war etwas besonderes, wenn ich da mal zugucken oder sogar mitspielen durfte. Später, Anfang der 90er, habe ich dann verschiedene Computerspiele gezockt. Monkey Island fand ich großartig. Heute gehöre ich zu der großen Community der WoW-Spieler. Man trifft mich also regelmäßig in Azeroth.

Bist du ein Zeitungs- oder Zeitschriftenleser?

Geht so. Leser eher nein, eher Durchblätterer und Quergucker. Zeitschriften „lese“ ich aber eigentlich nur im Wartezimmer beim Arzt.

Musik begleitet uns durch unser ganzes Leben. Welche Musik tut dir immer wieder gut?

Ich höre selten bewusst Musik. Selbst unterwegs im Auto mache ich lieber einen Info-Sender rein. Wenn ich mal wieder mit mir selbst unzufrieden bin, tun die Toten Hosen gut. Wenn ich sonst am Boden liege, ist es Worship-Musik, die mich wieder aufbaut.

Vielen Dank für das Interview!

Gern geschehen. Wer mich näher kennen lernen möchte, der trifft mich montags, mittwochs und donnerstags im Kaiserhof.

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