Von Haikus, der Pandemie und der #Bibnacht – eine kleine Nachlese

Liebe Leserinnen und Leser,

 

die Haiku-Challenge, die wir zur Nacht der Bibliotheken ausgerufen hatten, hat uns gezeigt, dass es richtig viel Spaß macht, sich mit dieser Gedichtform zu beschäftigen. Kinder und Erwachsene hatten gleichermaßen Spaß daran, kreativ zu sein und so vielleicht auch etwas „rauszulassen“, was ihnen pandemiebedingt auf der Seele lag oder einfach etwas Neues zu gestalten.

Auch die Carl-Fuhlrott-Schule hat im Unterricht das Thema aufgegriffen und es kamen interessante, ungewöhnliche und bemerkenswerte Ergebnisse dabei heraus.

Es lohnt sich also, sich einmal näher mit dem Haiku zu beschäftigen:

Wusstet ihr zum Beispiel, dass das Haiku als die kürzeste Gedichtform der Welt gilt?

Wenn ich dort weiterlese, dann bin ich froh, dass ich mein Haiku nicht auf japanisch, also als Original-Haiku formulieren musste. Denn dort sind die formalen Regeln etwas komplizierter. Inhaltlich gesehen finde ich spannend, dass im japanischen Haiku Gefühle möglichst nicht offen ausgesprochen werden sollten, sondern sich durch das Lesen der Zeilen indirekt offenbaren.

Aber egal, ob ich ein Haiku ganz ernsthaft nach japanischem Anspruch oder einfach aus Lust an der Freude und Kreativität auf europäische Art formuliere, ich erschaffe etwas Neues, indem ich Sätze aus meiner Alltagssprache herauslöse und dem Inhalt so eine ganz besondere, andere Bedeutung gebe.

Wir hatten ja dazu aufgerufen, die Pandemie in Lyrik zu verwandeln und tatsächlich füllten alle eure Haikus die Nacht der Bibliotheken von 16 Uhr bis ca 21 Uhr, indem wir am 19. März 2021 im 15-Minuten-Takt je ein Haiku auf Facebook veröffentlicht haben. Da nicht alle unsere Kreativen auch auf Facebook vertreten sind und uns manche Haikus erst später erreichten, möchte ich alle Werke auch hier noch einmal würdigen. Viel Spaß beim (Wieder)-Entdecken und an die Verfasserinnen und Verfasser ein dickes Dankeschön fürs Mitmachen und unserem Förderverein, speziell Ulrike Berger, ein Dankeschön für diese tolle Idee!!

Es gab übrigens auch eine Einsendung, die zwar kein Haiku ist, sondern ein Elfchen . Und auch dieses soll hier nicht untergehen. Findet ihr heraus, wo es sich versteckt? Wer weiß, vielleicht gibt es ja dann demnächst mal eine Elfchen-Challenge…

In diesem Sinne mit (für mich ganz ungewohnt) lyrischen Grüßen

Anne Heimansberg-Schmidt

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