Onleihe-Tipp – Mehrere E-Books auf den Tolino laden

Liebe Leser, und heute ganz besonders liebe Tolino-Leser,

wie oft sitze ich mit Euch hier an der Info und wir versuchen E-Books aus der Onleihe auf den Tolino zu laden. Und jedes mal überlegen wir von Neuem, wie wir das am Geschicktesten anstellen.

Das ist jetzt vorbei!

Denn die Stadtbibliothek Erlangen zeigt es uns in diesem kleinen Film. Vielen Dank, liebe Kollegen 🙂

Einfach mal ausprobieren 🙂

Viele Grüße
Eure Beate Sleegers

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Drachenspektakel – Ein Puzzle für die Mittagspause

Hallo liebe Leser,

Herbstzeit ist Drachenzeit. Passend dazu haben wir mal wieder ein Puzzle für Euch, damit die Mittagspause nicht zu lang wird. 😉

Wir hier in Nordrhein-Westfalen fahren in den Herbstferien gerne an die Nordsee. In nur drei Stunden ist am Meer und kann sich den Wind um die Nase wehen lassen und solch tolle Drachenspektakel bewundern.

preview42 pieceDrachenspektakel

Viel Spaß beim Puzzeln
Eure Beate Sleegers

Unser Katalog für die Westentasche: (2) Wer sucht, der findet

Liebe Leser,

vor kurzem habe ich hier unsere Web OPAC App (Andriod) vorgestellt und das Einrichten eines Leserkontos  dokumentiert.

Heute möchte ich ein paar Tipps zum Katalog mit Euch teilen. Denn Null Treffer bei der Suche zu landen, muss nicht zwingend bedeuten, dass wir nichts dazu haben. Schauen wir, was wir in welchem Feld wie Suchen können…

Da die App von vielen deutschen Bibliotheken genutzt wird, könnten unsere Katalogtipps vielleicht auch für Nicht-Erkrather interessant sein. Ob die App von Eurer Bibliothek angeboten wird, könnt Ihr dieser Liste der Bibliotheken entnehmen: http://opacapp.de/bibliotheken/.

Katalogsuche in der Web OPAC APP

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RAINER MARIA RILKE – Herbsttag

Liebe Leser,

wir möchten Euch von Zeit zu Zeit mit etwas Lyrik den Tag verschönern. Eine gute Gelegenheit, um innezuhalten und auf ganz andere Gedanken zu kommen. Wenn Ihr Wünsche habt, schreibt es in die Kommentare. Wir schauen dann gerne in unserem Lyrik-Bestand oder befragen das Netz.

Heute verzaubert uns der unvergessliche Otto Sander mit seiner außerordentlichen sonoren Stimme den Tag…

Herbsttag von Rainer Maria Rilke

Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten, voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin, und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Viele Grüße
Eure Beate Sleegers

Eva Strittmatter – Kunsterspring

Hallo liebe Leserinnen und Leser, liebe Hörerinnen und Hörer,

ja, heute gibt es wieder etwas auf die Ohren 😉

Ab und an wurden wir schon lyrisch auf unserem Blog, was Euch gut gefallen hat. Deshalb möchten wir Euch von Zeit zu Zeit mit etwas Lyrik den Tag verschönern. Eine gute Gelegenheit, um innezuhalten und auf ganz andere Gedanken zu kommen. Wenn Ihr Wünsche habt, schreibt es in die Kommentare. Wir schauen dann gerne in unserem Lyrik-Bestand oder befragen das Netz.

Hach, und ich bin ganz im Glück. Auf der Suche nach einem Sommergedicht für Euch habe ich ein Neues für mich entdeckt: von Eva Strittmatter. So viele Jahre begleiten mich ihre Gedichtbände nun schon! Aber dieses Gedicht spricht erst heute zu mir…

Schaut und hört selbst 🙂 Ich finde, diese Bilder fangen den ganzen Zauber des Sommers ein.

 

Eva Strittmatter (1930-2011)

Kunsterspring

Wie waren die Wälder finster.
Und im Winter: wie waren sie weiß.
An den Wegrändern blühte der Ginster.
Und die Sommer: Die Sommer warn heiß.
Die Tage warn blau von Lupinen.
Und morgens war die Welt neu.
Wir aßen die Sonne. Und tranken den Regen.
Und schwammen im Juni im Heu.
Und damals gab es Libellen.
Und man sah sie zum erstenmal.
Und der Großvater erzählte von Quellen
Hinterm Walde. In einem Tal.
Die hatten auch einen Namen.
Der hieß Kunsterspring. Kunsterspring …
Und wie viele Jahre verkamen.
Und wieviel Leben verging.
Und der alte Mann ist hinunter.
Und ich weiß den Weg nicht mehr.
Doch ich suche den Spring noch immer.
Und mir ist, als ob ich ihn hör.

(aus: Eva Strittmatter: Ich mach ein Lied aus Stille. 4. Aufl. 1978, © Aufbau-Verlag Berlin und Weimar, S. 9)

Mit sommerlichen Grüßen
Eure Beate Sleegers