Der neue OPAC der Stadtbücherei – Führung und Tipps (Teil 2)

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wie im ersten Post dieser Reihe versprochen, machen wir hier im zweiten Teil der Führung weiter mit der Anmeldung und dem Leserkonto.

Teil 2: Anmeldung und Leserkonto

Über die Verlinkung „Benutzerkonto“ oben rechts wird man in die Anmeldung weitergeleitet.

Hier drauf klicken…

 

…und hier geht’s weiter zum Anmelden 🙂

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Der neue OPAC der Stadtbücherei – Führung und Tipps (Teil 1)

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wie Ihr schon gespannt beobachten konntet, arbeiten wir seit kurzem mit einem neuen Bibliothekssystem. Die größte Veränderung, die sich für Euch ergibt, ist dementsprechend der neue OPAC – das heißt, der neue Katalog der Stadtbücherei. Um diesen aufzurufen, könnt Ihr einfach auf diese Verlinkung klicken.

Mit diesem Beitrag starten wir eine kleine Blogreihe, die Euch, liebe Leserinnen und Leser, als Hilfestellung zur Bedienung des Katalogs dienen soll. Zeitgleich wollen wir auch auf die neuen, bisher unbekannten Funktionen hinweisen!

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Adieu Jugendcafé und Bonjour Jugendcafé!

Liebe Leser,

manche Aussprüche hört man im Büchereialltag nicht allzu oft, zum Beispiel:

„Mensch, das war doch mal eine schöne Feier!“

Umso einzigartiger und umso schöner, dass dieser Satz jetzt wirklich gut passt. Am 05.07.2018 feierte nämlich das Jugendcafé am Skaterpark die Einweihung seines neuen Gebäudes. Auch wir waren vor Ort, um den Kolleg/innen ganz herzlich zum (wie ich finde, absolut gelungenen) neu gebauten Standort zu gratulieren. Und: um über zukünftige gemeinsame Angebote zu sprechen. Doch dazu, wie der Dichter sagt, später mehr.

Ein riesiges und eindrucksvolles Gebäude, das bei der Eröffnung aus allen Nähten platzte

Die Feier startete um 17:00 Uhr mit einem Live-Konzert der Gruppe „Breakstars Deluxe“, gefolgt von der Eröffnungsansprache unseres Bürgermeisters Herrn Schultz.

 

Die „Breakstars Deluxe“ sorgten für Tanzstimmung

 

Herr BM Schulz hält die Eröffnungsansprache

Während des Umbaus waren die Kolleg/innen des Jugendcafés mehrmals wöchentlich bei uns in der Stadtbücherei im Bürgerhaus vor Ort. Nach unseren Öffnungszeiten hatten die Jugendlichen nämlich dadurch trotz Umbau die Möglichkeit, sich zu treffen, zu entspannen und Weiterlesen

Musiktipp: Sting and Shaggy – Don’t Make Me Wait

Liebe Leser,

wir möchten euch gerne einen Musiktipp, -clip oder anderes musikalisches Gut vorstellen.

Sting und Shaggy sind zwei lang bekannte Gestalten der Musikszene, die dieses Jahr mit ihrem neuen gemeinsamen Album 44/876 auf Tour sind. Sting, der seinerseits bekannte Frontman von „The Police„, wurde in Shaggys Studio eingeladen, um der Single „Don’t make me wait“ seine Stimme zu verleihen, und daraus wurde dann schließlich ein ganzes Album, wie die beiden in einem Interview mit der FNP erzählten.

Reggae ist Thema des Albums, nicht aber das Genre. So sind viele Lieder drauf, die eher als Pop anzusehen wären. Das Insel-Feeling merkt man aber fast immer in den Liedern – wie Shaggy in einem Interview mit der FAZ erläutert, kommen ja beide von „einer großen Insel“.

Insbesondere bei „Don’t make me wait“ spürt man dieses Feeling, wohl auch, weil das Video dazu auf Jamaika aufgenommen wurde.

Viel Spaß beim Hören und einen schönen Tag!

von Philip Orr

Musiktipp – Rachmaninow: Piano Concerto Nr. 2 von Hélène Grimaud

Liebe Leser,

wir möchten euch gerne einen Musiktipp, -clip oder anderes musikalisches Gut vorstellen.

Sergej Wassilijewitsch Rachmaninow war einer der letzten Komponisten der alten Art – diejenigen, die selber ein Instrument beherrschten und dafür berühmt wurden, aber eben auch Stücke komponierten. Dass er am Klavier ein Virtuose wie kein anderer wurde, ist umso erstaunlicher, als dass er eigentlich aus ungünstigen Verhältnissen in die Szene einstieg; seine Eltern waren geschieden, seine Familie hatte nur wenig Geld und er bestand nicht einmal die Abschlussprüfung am St. Petersburger Konservatorium.

Sein Cousin Siloti konnte jedoch rechtzeitig erreichen, dass er beim berühmten Swerew ausgebildet werden konnte, und so geling es Rachmaninow, eine Oper als Abschluss seines Schülerdaseins zu schreiben, welche groß gefeiert wurde: „Aleko“. Er rutschte nach seinen ersten Erfolgen jedoch in eine tiefe Depression, aus der er durch die Hilfe des Dr. Nikolai Dahl wieder herausfand. Als Dank widmete Rachmaninow Herrn Dr. Dahl das „2. Klavierkonzert (op. 18)“.

Dieses Konzert gehört zu den Meisterstücken der Romantik, was mir persönlich nie so bewusst war, denn es ist einer meiner absoluten Lieblingskonzerte, vorzugsweise in der Aufführung von Hélène Grimaud. Grimaud sagte in einem Interview mit arte, sie sei „mit der deutschen Romantik großgeworden“; vielleicht liegt es ihr deswegen nahe, die Spielart Rachmaninows aufzugreifen.

Was mir an Grimauds Rachmaninow-Interpretation so gut gefällt, kann ich am besten mit ihren eigenen Worten aus einem Interview mit Peter Schlüer ausdrücken:

In Konzerten gibt es manchmal kurze Momente, in denen sich die Menschen selbst vergessen können, in denen sie zu einer Unmittelbarkeit der Wahrnehmung zurückfinden können, die sie als zivilisierte und kontrollierte Menschen verlernt haben.

 

Viel Spaß bei der unmittelbaren Wahrnehmung und einen schönen Tag!

von Philip Orr

Musiktipp – Johnny Collins – „Leave Her Johnny“

Liebe Leser,

wir möchten euch gerne einen Musiktipp, -clip oder anderes musikalisches Gut vorstellen.

Johnny Collins hieß der Mann, der zusammen mit Jim Mageean 1983 das „Intervision Song Contest“ in Rostock für sich entscheiden konnte. Um gleich nach dem ersten Satz abzuschweifen: wer das „Intervision Song Contest“ noch nicht kennen sollte, darf sich auf eine interessante Lektüre freuen. Es geht aber hauptsächlich um das osteuropäische(ehemals sowjetische) DDR-Pendant zum ESC, und da mein letzter Musikbeitrag schon sehr ausführlich in Richtung ehemaliger Ostblock ging, hört hier auch schon die erste Abschweifung auf.

Zurück zu Johnny Collins, gebürtiger Engländer aus Norfolk. Er war vor allem durch seine Sea Shanties (auch bekannt als Seemanslieder) populär. Sein damaliger Gewinn beruhte darauf, dass er und Jim Mageean im Gegensatz zu sämtlichen anderen Teilnehmern des Contests auf musikalische Begleitung verzichteten – und das Publikum im Refrain mit einbezogen. Seemannslieder eignen sich, wie ich finde, allgemein sehr gut, um das Publikum zum Chor zu machen.

Das altbewährte Lied „Leave Her Johnny“ soll wohl vor allem am Ende einer Schifffahrt gesungen worden sein; mit „Her“ ist hier das Schiff gemeint.

Viel Spaß beim Hören und denkt dran – immer ’ne Hand breit Wasser unter’m Kiel!

von Philip Orr

Seenotrettung in der Stadtbücherei

Liebe Leser,

am vergangenen Dienstag, den 09.01.2018 war Anna Bartz vom Verein „Jugend rettet e.V.“ bei uns vor Ort in der Stadtbücherei im Bürgerhaus und hat einen Vortrag zur Seenotrettung von geflüchteten Menschen im Mittelmeer gehalten. Die Einleitung zum Vortrag gab unsere Büchereileiterin Anne Heimansberg-Schmidt.

v.l.n.r. Anna Bartz und Anne Heimansberg-Schmidt

Wer sich mit diesem Thema bereits etwas beschäftigt hat, weiß, dass die Situation derzeit ziemlich verzwickt ist und politische Verhältnisse schnell Einfluss auf die Gesamtsituation haben. Ich persönlich hatte so gut wie keine Vorkenntnisse und hatte großes Interesse daran, mal zu erfahren, wie es ist, wenn Seenotrettung zum Alltag wird.

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