Rekord geknackt – die Sommerleseclub-Abschlussparty 2017!

Liebe Leser,

am vergangenen Samstag war ordentlich was los, da haben wir nämlich wie alle Jahre wieder die Sommerleseclub-Abschlussparty gefeiert!

Ein „Gästebuch“ für die Teilnehmer!

Ich erwähne direkt zu Anfang, dass wir dieses Jahr einen neuen Rekord aufstellen konnten. Es waren nämlich über 70 Kinder eingeladen, die mehr als drei Bücher beim Sommerleseclub gelesen hatten. Und wir als Bücherei waren nicht die einzigen, es wurde noch ein weiterer Rekord geknackt, der im letzten Jahr aufgestellt wurde – aber dazu kommen wir gleich 😉

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Hörbuchtipp- Harry Rowohlt erzählt sein Leben von der Wiege bis zur Biege

Liebe Leser,

heute möchte ich Euch einen Hörbuch vorstellen.

Harry Rowohlt war der Mensch, den ich am liebsten zitiere. Normalerweise zitiere ich in Gesprächen gar nicht, weil es mir immer wie eine Wiederholung des bereits gesagtem vorkommt. Aber hin und wieder kann ich mir ein „Das Publikum hat ein Anrecht darauf mitzuerleben, wie der Referent sich zugrunde richtet“ oder ähnliches nicht verbieten!

Wenn Ihr Herrn Rowohlt kennt, dann vermutlich als die tiefe Brummstimme, die unter anderem „Pu der Bär“ in der Hörausgabe gesprochen hat.

 

Haben wir selbstverständlich auch im Bestand 😉

 

Und wie es einer solchen tiefen Brummstimme gebührt, hat Harry Rowohlt seine Autobiographie selber gesprochen. Es trägt den Titel „Harry Rowohlt erzählt sein Leben von der Wiege bis zur Biege“ und ist als Hörbuch auf 4 CDs erschienen.

 

Wirkt so, als würde er auf die Titelaufnahme im Katalog gucken 🙂

 

Neben allerhand Geschichten menschlicher Nähe hat Harry Rowohlt glücklicherweise auch bei dieser Hörausgabe die Befähigung, lange und sehr witzige Abschweifungen in seiner Erzählung einzubauen. Diese Fähigkeit hatte er immer wieder auf der Bühne eingesetzt, als er Lesungen gab, wodurch die ein oder andere Lesung mal bis zu 6 Stunden gehen konnte.

Ich wäre liebend gerne mal bei einem solchen „Schausaufen mit Betonung“ dabei gewesen, habe aber leider erst nach 2015 – und damit nach seinem Tod – Harry Rowohlt als Autor und Kolumnist kennen und schätzen gelernt.

Alle diejenigen, die gerne über alte Zeiten nachsinnieren, eine gewisse Liebe zur Stadt Hamburg pflegen oder einfach nur auf der Suche nach frechen, lustigen Geschichten in tiefster Bärenstimme sind, lege ich dieses Werk (und alle weiteren Veröffentlichungen des Autors) wärmstens ans Herz.

Viel Spaß beim Hören wünscht

Philip Orr

Musiktipp: Edvard Grieg – Ases Tod

Liebe Leser,

wir möchten euch gerne einen Musiktipp, -clip oder anderes musikalisches Gut vorstellen.

Edvard Grieg war ein Komponist und Musiker des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, der heutzutage durch seiner Suite „Peer Gynt“ bekannt ist. Ihr, liebe Leser, kennt ihn mit Sicherheit auch. Auszüge aus dem „Peer Gynt“ Suite wie beispielsweise „Morgenstimmung“ oder „In der Halle des Bergkönigs“ gehören mittlerweile zu den von fast allen Menschen bekannten klassischen Ohrwürmer.

Heute möchte ich aber lieber über eins der weniger bekannten Lieder aus dieser Suite schreiben, nämlich „Ases Tod“. Dazu sollte man wissen, dass die von Grieg komponierte Suite als musikalische Begleitung eines gleichnamigen Theaterstücks („Peer Gynt„) von Henrik Ibsen entstand. Der Auftrag dazu kam von Ibsen höchstpersönlich, als er und Grieg sich in Rom kennenlernten. Im Stück ist „Ase“ die Mutter des Protagonisten und eine der wenigen Charaktere, die viel von ihm hält.

Mir persönlich hat die Musik immer besser gefallen als das eigentliche Theaterstück. Grieg selber hatte nie Gefallen an das Theaterstück gefunden und veröffentlichte seine Suite deswegen (und weil er dachte, seine Musik würde es nie mit diesem Theaterstück aus Norwegen herausschaffen) getrennt als Gesamtkomposition. Das Lied „Ases Tod“ halte ich persönlich für eines der bitterschönsten, traurigsten Stücken der Klassik.

Viel Spaß beim Hören und einen schönen Tag!

von Philip Orr

Bedankowatsch! – Medientipp: „Wer fast nichts braucht, hat alles“

Liebe Leser,

heute möchte ich Euch ein Buch vorstellen, dass ich sehr ins Herz geschlossen habe. Es trägt den Titel „Wer fast nichts braucht, hat alles“ und wurde von Angela Bajorek verfasst; viele werden es nur als „die Janosch-Biografie“ kennen.

 

Und es sieht in unserem Katalog so aus 🙂

 

Wer sich ein bisschen mit Janosch auskennt, weiß, dass die skurrile Lebensweisheiten des Autoren (größtenteils) aus seiner eigenen Erfahrung stammen. Und die war nicht immer rosig. Das Buch verschont den Leser nicht, konfrontiert ihn geradezu in den ersten Seiten mit den Erlebnissen des jungen Horst Eckert, der später nur noch Janosch genannt wurde. Und es sind Erlebnisse, die sich sehr prägend auf das Leben des Autoren ausgewirkt haben. Vor allem die negativen. Das ist nicht leicht zu lesen, aber man hat nach dem Lesen das Gefühl, Janosch ein Stück weit besser kennengelernt zu haben.

Ich empfinde deswegen große Begeisterung beim Lesen, weil Janosch eine starke Abneigung gegen Journalisten hat und ziemlich oft auf Fragen reagiert, indem er einfach eine herrlich unpassende Geschichte erzählt, oder einfach mit dem Satz „Ich bin Janosch“ antwortet. Die Verfasserin konnte durch langjährigen Schriftverkehr solche ausweichende Antworten aus dem Weg gehen, und so entsteht das Bildnis eines Menschen, der lieber in der Hängematte liegt als sich über die Verkaufszahlen seiner Werke oder die der unzähligen daraus entstandenen lizensierten Spielzeuge den Kopf zu zerbrechen.

Kurz: ein Mensch, der von seinem Erfolg nicht verdorben worden ist und nie vergessen hat, was ihn bewegte. Das ist heutzutage sehr ungewöhnlich. Um einen besseren Einblick in den eigentlichen Hintergründen solcher bekannten Charaktere wie „Cholonek“, „der Bär“ oder „die Tigerente“ zu bekommen, empfiehlt sich dieses Buch genauso, wie um den eigentlichen Menschen hinter dem Namen Janosch kennenzulernen.

Ich fasse mich an dieser Stelle doch lieber kurz, denn ich merke gerade dass ich den ganzen langen Tag darüber schreiben könnte. Vielleicht liegt es daran, dass auch ich ein „Janosch-Kind“ bin und früher gerne die kleine, orange Bücher gelesen habe.

Es bleibt mir also nur übrig zu sagen:

Bedankowatsch, Janosch und Frau Bajorek!

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Philip Orr

 

Schachmatt, gut gespielt! – Schachmeisterschaft 2017

Liebe Leser,

gestern fand die alljährliche Schachmeisterschaft der Grundschulen der Stadt Erkrath statt. Wie in den Jahren zuvor haben wir in unserem Standort im Kaiserhof den Raum zur Verfügung gestellt und als organisatorische Hilfe Herrn Noack unterstützt, der das ganze führt und ermöglicht. Und um Euch das Ganze nicht vorzuenthalten, gibt es an dieser Stelle ein Paar schöne Bilder vom Wettkampf! 🙂

Hr. Noack und die diesjährigen Meisterschaftskandidaten

 

Während der „Halbzeitspause“ konnten es sich auch die älteren nicht entgehen lassen, eine kurze Partie zu spielen 🙂

 

Eine kleine Auswahl aus unseren Medien zum Thema…

 

Die Sieger des Abends! V.l.n.r. Paul (3. Platz), Oskar (1. Platz), Stefania (2. Platz) und Hongchu (4. Platz)

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden und Zuschauern und hoffen, dass die Veranstaltung im nächsten Jahr genauso gut besucht wird 🙂

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Philip Orr