Was die Reformation mit Bibliotheken zu tun hat

Kleiner Exkurs in die Geschichte der Bibliotheken in Deutschland

Heute vor 500 Jahren veröffentlichte Martin Luther seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel der katholischen Kirche. Der Legende nach nagelte er sie an die Tür der Wittenberger Kirche. Doch wie konnten sich die Informationen eines einzigen Blattes Papier (heute würde man sagen: Plakat), innerhalb kurzer Zeit in ganz Deutschland verbreiten? Die Thesen konnten sich nur verbreiten, da kurz vorher der Buchdruck in Deutschland erfunden worden war. So war erstmals die Herstellung und Verteilung von Flugschriften (heute würde man sagen: Flyern) in großer Zahl möglich und die Ideen der Reformation konnten sich schneller verbreiten. Weiterlesen

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Drachenspektakel – Ein Puzzle für die Mittagspause

Hallo liebe Leser,

Herbstzeit ist Drachenzeit. Passend dazu haben wir mal wieder ein Puzzle für Euch, damit die Mittagspause nicht zu lang wird. 😉

Wir hier in Nordrhein-Westfalen fahren in den Herbstferien gerne an die Nordsee. In nur drei Stunden ist am Meer und kann sich den Wind um die Nase wehen lassen und solch tolle Drachenspektakel bewundern.

preview42 pieceDrachenspektakel

Viel Spaß beim Puzzeln
Eure Beate Sleegers

Woher kommt „blau machen“ und „blau sein“? – Rätselhafte Redensarten II

Liebe Leser,

ist es Euch heute nach Blaumachen? 😉
Wenn Ihr wissen möchtet, was es mit dieser Redensart auf sich hat, empfehle ich den Blogbeitrag von Suschna. Überhaupt lohnt es sich, den Blog zu besuchen. Hier gibt es immer wieder sehr Interessantes rund ums Textile zu entdecken.

Viele Grüße
Eure Beate Sleegers

Textile Geschichten

Gerade ist die Berliner Polizei in den Schlagzeilen, weil sie ein bisschen zu viel gefeiert hat.

Als Strafe wurden die Hundertschaften vor ihrem Einsatz beim G20-Gipfel in Hamburg wieder zurück nach Berlin geschickt. Manche mutmaßten, sie wollten „blaumachen“.

Blau machen, blau sein – wieso sagt man das?

Um es gleich vorweg zu nehmen: Der Ausdruck hat nichts mit Blaufärben zu tun, auch wenn das oft erzählt wird. Blau machen hängt wahrscheinlich mit dem blauen Montag zusammen, der ganz früher zunächst ›guter Montag‹ hieß. Dieser gute Montag ist schon seit dem 14. Jahrhundert als freier Tag für die Handwerksgesellen belegt, später wird er dann auch blauer Montag genannt. Ein Handwerker durfte vier blaue, also freie Montage im Jahr haben – einen je Quartal (die waren übrigens hart erkämpft). Zum Hintergrund habe ich in „Am Rockzipfel“ geschrieben:

Warum dieser Montag blau genannt wurde, ist nicht ganz geklärt. Vielleicht spielen die…

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Bett und Buch – Herbergen für Bücherwürmer

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

seid Ihr absolute Buchliebhaber und noch auf der Suche nach DEM Urlaubstipp? Ich habe bei Spiegel online eine tolle Übersicht zu fünf Bücherhotels gefunden:

 

Bücherhotels, Herbergen für Literaturfreunde, sind ein kleiner, aber feiner Trend. Fünf Konzepte zeigen beispielhaft, wie kreativ Hotels mit dem Thema Literatur umgehen.

Wohnen wie eine Literaturnobelpreisträgerin, auf Tuchfühlung gehen mit Bestseller-Literat Ian McEwan oder einfach nur Bücherstöbern nach Herzenslust – Hoteliers setzen die Idee vom Bücherhotel ziemlich unterschiedlich um. Einig sind sie sich dabei nur in einer Sache: Statt Kindle, Tolino, iPad und Tablet spielt das gute alte Buch in ihren Herbergen die Hauptrolle.

über Bücherhotels: Herbergen für Bücherwürmer – SPIEGEL ONLINE

CC0 Public Domain

Wäre das was für Euch? Oder kennt Ihr sogar ein empfehlenswertes Bücherhotel? Wir sind ganz neugierig 🙂

Viele Grüße
Eure Beate Sleegers

Schatz kommst du mal oder die Datenspur bis Amerika

Hallo liebe Leser,

alle nutzen es, aber viele wissen gar nicht, wie es funktioniert: Das Internet. Auf den neuesten Stand bringt uns dieser Erklärfilm. Ihr wisst das bestimmt schon alles, oder es geht Euch wie mir und Ihr fühlt Euch ertappt. Ich starte den Film deshalb mal ab dem Stichwort Meer. Bitteschön:

War Euch klar oder seid Ihr Euch bewusst, dass jede noch so kleine Nachricht eine Reise um die Welt macht und eine Datenspur hinterlässt, auch wenn Ihr nur mal kurz in den oberen Stock whatsappt: „Schatz, kommst du bitte mal runter.“?

Es ist so verführerisch, so bequem und doch so unnötig. Ich packe mich an die eigene Nase und versuche zukünftig, diesen Blödsinn zu lassen.

Viele Grüße
Eure Beate Sleegers