Aktuelle Literaturverfilmungen

Hallo liebe Leser,

ich stelle heute ein Buch und die entsprechende Verfilmung dazu vor, die mir ganz besonders am Herzen liegen: „Sieben Minuten nach Mitternacht“ von Patrick Ness und Siobhan Dowd.

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Buchinhalt:
Es ist sieben Minuten nach Mitternacht. Wie jede Nacht erwartet Conor den Albtraum, der ihn quält, seit seine Mutter unheilbar an Krebs erkrankt ist. Doch diesmal begegnet er einem Wesen, das seine geheimsten Ängste zu kennen scheint, ein Wesen, das uralt ist und wild und weise. Und schon bald begreift Conor, dass es der einzige Freund ist, der ihm in den Stunden der Not zur Seite steht. Denn er wird zerrissen von der einen Frage, die er nicht einmal zu denken wagt. Darf er seine Mutter, die er über alles liebt, loslassen? Oder muss er es sogar, um nicht selbst verloren zu sein? (Quelle: Verlagsgruppe Randomhouse)

Patrick Ness‘ Geschichte beruht auf einer Idee der irisch-britischen Autorin Siobhan Dowd, die selbst viel zu früh an Krebs verstarb. Genau diesem schweren Thema nimmt sich das Buch an, indem es sich die Frage stellt, wie ein kleiner Junge mit dem nahenden Tod seiner Mutter und einzigen Bezugsperson umgeht. Das erwähnte Monster und die Beziehung, die er und Conor zueinander aufbauen, nimmt eine zentrale Rolle im Buch ein. Conors Innenleben und die Schwere seiner Situation werden sehr glaubwürdig gezeichnet, sodass man als Leser schnell mit ihm mitfühlt.
Ich kenne niemandem, der bei dem Buch nicht geweint hat, denn die knapp zweihundert Seiten sind berührend und einfühlsam geschrieben.

Für den Film zeigt sich Regisseur Juan Antonio Bayona verantwortlich, das Drehbuch wurde von Patrick Ness selbst geschrieben, sodass das Ergebnis sich durch viel Treue zur Buchvorlage auszeichnet. Die ersten Trailer versprechen einen schönen Film mit Tiefgang. Starttermin ist der 04.05.2017.

„Sieben Minuten nach Mitternacht“ ist bei uns entleihbar und ich kann es wirklich nur jedem ans Herz legen, der nicht vor Büchern mit ernstem Thema zurückschreckt.

Eure Ivy Bekoe

Aktuelle Literaturverfilmungen

Hallo liebe Leser!

Ab dem 31.03.17 kann man auf Netflix die Serie zum Buch „Tote Mädchen lügen nicht“ von Jay Asher ansehen.

Das Buch erschien erstmals im Oktober 2012 und behandelt das wichtige Thema Mobbing sowie dessen Auswirkungen auf das jugendliche Opfer.

Buchinhalt:

Der Bestseller jetzt als Netflix-Serie

Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf »Play« – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die tot ist. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe haben zu ihrem Tod geführt, dreizehn Personen hatten ihren Anteil daran. Clay ist einer davon … (Quelle: Verlagsgruppe Randomhouse)

Ich persönlich habe das Buch damals relativ früh nach dem Erscheinen gelesen und auch danach noch eine Weile über das Thema und die Inhalte von „Tote Mädchen lügen nicht“ nachgedacht.

Auch Streaming-Riese Netflix ist das Potenzial und die Message des Buches ins Auge gesprungen, und vor einiger Zeit wurde bekannt gegeben, dass es als Serie verfilmt wird. Seitdem wurde Sängerin und Schauspielerin Selena Gomez zunächst als Hauptdarstellerin gehandelt, hat sich letztendlich jedoch dazu entschieden, sich lieber als Produzentin einzubringen. Gomez hat selbst Erfahrungen mit Depressionen und somit lag ihr die Produktion sehr am Herzen.

Der Trailer verspricht von der Optik eine Mischung aus den Serien Pretty Little Liars und Gossip Girl, da der Inhalt jedoch ernstere Töne anschlägt, bin ich sehr gespannt, welches Ergebnis schlussendlich herausgekommen ist.

Das Buch zur Serie gibt es bei uns im Young Corner zum Ausleihen.

Ich persönlich erhoffe mir, dass die Aspekte erhalten werden konnten, die zum Nachdenken anregen.

Eure Ivy Bekoe