Heute Morgen war ich noch gestern

Hallo Welt!

Ich bin es, die Gegenwart!

Gegenwart? Kann das sein? Das sieht aber schon ganz schön nach Zukunft aus, da vor der Tür. Nach Science Fiction, nach „Das passiert doch frühestens in 10 Jahren“.

Liebe Leserinnen und Leser,

der Blick in die Welt gibt einem immer mehr das Gefühl, als hätte jemand eine Zeitmaschine angeschaltet und uns von jetzt auf gleich in eine unbekannte und rasend schnelle Welt katapultiert.

Deshalb gibt es heute einen kurzen Überblick über einige aktuelle Bücher, die ich Euch als Hilfe an die Hand geben möchte, um die Gegenwart zu verstehen und für die Zukunft bereit zu sein!

Digitalisierung und Klima

Umweltschutz, zukünftige Informationsverarbeitung, Digitalisierung im Alltag – schnelle Überblicke!

Der Einstieg gelingt ganz leicht mit: So funktioniert Digitalisierung (Wbr Eng, Bü). In kurzen Kapiteln wird verständlich auf die Digitalisierung im Alltag eingegangen. Elektronische Pillen im Kuhmagen, Weiterlesen

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5 Gründe warum ich das Lesen so liebe

Liebe Leserinnen und Leser,

wisst Ihr warum ich das Lesen so liebe?

1) Ich kann es überall tun.

2) Ich bestimme das Tempo.

Wenn ich nach einem Satz eine Pause einlegen möchte oder ihn nochmal lesen möchte, kein Problem. Ich kann meinen Gedanken, Ideen oder Phantasien an jeder Stelle des Textes freien Lauf lassen ohne von der Handlung etwas zu verpassen. Beim Film oder Hörbuch wird mir das Tempo vorgegeben.

3) Ich brauche keine technischen Hilfsmittel dazu.

(Ok, eventuell Licht, wenn es zu dunkel wird und meine Brille und für unterwegs nehme ich gerne meinen Tolino mit.)
In unserem Katalog taucht bei Büchern manchmal die Katagorie auf: Medientyp: ohne Hilfsmittel zu benutzen. Das ist eine neue Kennzeichnung nach den aktuellen Katalogisierungsregeln RDA, Resource Description and Access.

Bei allem technischen Fortschritt ist es heute schon wieder etwas besonderes … etwas ohne technische Hilfsmittel, einfach so benutzen zu können. 😉 Weiterlesen

Digitalpakt mal anders: Bee-Bots von der Stadtbücherei im Unterricht

Liebe Leser und Leserinnen,

vor einiger Zeit berichteten wir euch davon, wie wir uns als Dienstleister für die Schulen neu aufstellen. Digitaler Kompetenzerwerb „entlang der Bildungskette“ und als Querschnittsaufgabe für alle Schulfächer fordert der für die Schulen verbindliche Medienkompetenzrahmen NRW in seinem Modul „Problemlösen und Modellieren“. Nach und nach möchten wir euch hier unsere Themenkoffer vorstellen, die wir an Bildungsinstitutionen ausleihen. Punktuell können mit diesen Koffern digitale Themen in den Unterricht eingebracht werden. Für Lehrerinnen und Lehrer bieten sie die Möglichkeit, verschiedene digital- didaktische Materialien kennenzulernen und in der Klasse zu erproben.

Heute geht es um den Themenkoffer „Bee-Bot“, der eine schöne Möglichkeit für den Einsatz im Unterricht der Klassenstufe 1 und 2 bietet. Neben zwei Bee-Bots enthält er auch eine durchsichtige Matte aus Plastik mit 24 Laschen, in die Bilder oder auch Buchstaben hineingeschoben werden können. Wir haben für euch direkt mal das ganze Alphabet zum Einlegen in die Laschen vorbereitet und in den Koffer gelegt. Lesekompetenz mit ersten Programmierversuchen zu kombinieren, bietet sich hier an: Weiterlesen

Neu: DRM Care – Informationen für unsere BIBNET-Onleihe-Nutzer

Liebe Leserinnen und Leser,

sie war lange angekündigt und getestet worden. Jetzt ist die neue Onleihe-App da und mit der neuen Version 5.3.0 ändert sich einiges für unsere Nutzer der BIBNET-Onleihe. Wir hoffen natürlich nur zum Besten. 🙂

Was ist neu?

  • Neues DRM System mit internem Reader
  • Update eAudio Player
  • Erweiterung Stöbern Navigation
  • Verbesserung der Barrierefreiheit
  • Hörproben implementiert
  • Android: App auf SD-Karten verschieben

Was kann das neue DRM?

DRM „CARE“ (Content & Author Right Environment) vereinfacht die digitale Ausleihe und Nutzung von eBooks auf einer Vielzahl von Endgeräten. Das Lesen direkt im Browser ist durch die neue Verschlüsselung-Technologie möglich, es ist keine zusätzliche Anmeldung bei Adobe mehr notwendig.

Was bedeutet das neue DRM konkret für die Nutzer?

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Rückblick in Bildern – März 2019

Liebe Leser, es ist wieder soweit für unseren kleinen Foto-Rückblick, mit dem wir euch zeigen wollen, was bei uns in letzter Zeit so passiert ist. Im März haben wir…

  • euch den typischen Inhalt eines Bücherei-Kühlschranks gezeigt 😉
  • festgestellt, dass die Hobbys Lesen und Radfahren scheinbar Hand in Hand gehen,
  • über jung gebliebene Jugendliche in unserer Kinderecke geschmunzelt 🙂
  • mit euch gemeinsam eine tolle „Nacht der Bibliotheken“ erlebt,
  • neue, Jahreszeitlich passende Kamishibais organisiert,
  • euch – als Wikipedia mal für einen Tag offline war – eine interessante (wenn auch eventuell leicht angestaubte) Alternative aufgezeigt 😉
  • mehr über den abwechslungsreichen (Arbeits-)Alltag unserer Azubine erfahren,
  • ein schönes, ganz und gar liebevolles Fundstück entdeckt,
  • den Frühling im Büro begrüßt, wo er uns fast schon näher kam, als es uns lieb war 😉
  • unseren Bücherwagen (für die zurückgekommenen Medien) einer echten Belastungsprobe ausgesetzt – die er mit Bravour bestanden hat 🙂
  • dank unseres großzügigen Fördervereins schon wieder neue Tonies bestellen dürfen,
  • bei einer Titelaufnahme ein interessantes, nicht ganz so passendes Cover entdeckt 😀
  • uns – in der Theorie und vor Ort – mit der Leipziger Buchmesse auseinandergesetzt,
  • ein besonderes Buch über von Kindern geschriebene – und dementsprechend lustige 🙂 – Zettel empfohlen,
  • einen Jungen gefeiert, der mit der Altersbeschränkung unserer DVDs nicht so ganz zufrieden war 😉
  • per Fernleihe ein altes Computerbuch erhalten, dessen Rechenaufgaben uns Kopfzerbrechen bereitet haben 😉
  • uns das perfekte Getränk zur Einarbeitung eines speziellen Buches gegönnt,

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Bye Bye Phil

Goodbye Bücherei-Phil, hello Support-Phil!

Wir müssen heute leider verkünden, dass wir unseren USA-Import Philip Orr ablösefrei an eine Bibliothekssoftware-Firma verloren haben. Ein schwerer Verlust, aber wir freuen uns trotzdem sehr mit Phil, weil es eine tolle Chance für ihn ist. Er wird dort im Support arbeiten – so können wir ihn immerhin jederzeit anrufen und um Rat fragen und hören wenigstens noch ab und zu seine Stimme und seinen charmanten amerikanischen Akzent.

Phil ist 2013 als Azubi zu uns gekommen und hat 2015 bei uns seine Ausbildung als FaMI sehr erfolgreich beendet. Danach entschied er sich Bibliothekswissenschaften zu studieren. Zum Glück konnten wir ihn aber trotzdem bei uns halten und er hat neben seinem Studium noch halbtags bei uns gearbeitet. Zuletzt hat er sich in Vertretung um alle IT-Angelegenheiten gekümmert und ist dabei wirklich über sich hinaus gewachsen.

Es war über all die Jahre so schön zu beobachten, wie unglaublich schnell er sich weiterentwickelt hat. Vom anfangs noch etwas zurückhaltenden Azubi zum äußerst engagierten und hilfsbereiten FaMI mit eigenen Lektoraten und von dort weiter zum angehenden Bibliothekar mit jeder Menge Ideen und IT-Fachwissen.

2015 hat er ungewollt eine eigene Challenge auf Facebook losgetreten. Wir haben dieses Bild von ihm gepostet und geschrieben, dass es bei uns noch das typische Bibliothekars-Klischee mit Dutt und Brille gibt:

FOTO 1

Phil mit dem klassischen Bibliothekars-Look 🙂

Und plötzlich posteten auch anderen Bibliotheken Fotos von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Brille und Dutt. Und schon war die #DuttChallenge geboren und ging quer durch Deutschlands Bibliotheken.

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Leipziger Buchmesse 2019 – Teil 2

dav
Liebe Leserinnen und Leser,

wie meine Kollegin bereits angekündigt hat, werde ich heute von meinem Besuch der Leipziger Buchmesse 2019 berichten. Der Ausflug wurde mir durch die Berufsschule ermöglicht, die mit ihren Auszubildenden alle 1-2 Jahre auf die Messe fährt. Durch die lange Busfahrt stand uns leider nur der Samstag zur freien Verfügung, den wir aber voll auskosten konnten.

Wie einige ja bereits wissen, bin ich ein großer Japan-Fan, das heißt natürlich auch Manga und Anime, die auf der Leipziger Buchmesse in einer eigenen Halle vertreten waren und auf die ich heute näher eingehen werde.

Schon bei Ankunft auf dem Messegelände war mir klar: ich muss als allererstes in Halle 1, die „Manga-Comic-Convention“. Durch Erfahrung kann ich sagen, dass diese Halle enorm viele Besucher anzieht, weswegen ich sie vor dem großen Ansturm gerne durchstöbern wollte. Alle möglichen Verlage, die Mangas hier in Deutschland herausbringen, hatten dort einen Stand: vom kleinen „Frischling“ altraverse bis hin zu Carlsen, Egmont und Tokyopop war alles vertreten. Aber nicht nur Verlage fand man dort, auch Labels wie Kazé, KSM Anime und Peppermint Anime, die die Serien und Filme verlegen, und sogenannte Händlerstände, die die Fans mit Unmengen an Merchandise versorgten. Ein besonderes Highlight, zu dem ich auch manchmal gehören darf, ist für mich immer der „MCC Kreativ“-Bereich, wo eigenständige, vorwiegend deutsche, aber auch internationale Zeichner und Künstler ihren eigenen Stand aufbauen und ihre selbst verlegten Mangas, Zeichnungen und selbst produziertes Merchandise vorstellen und anbieten.
Auch Cosplayer waren zahlreich vertreten. Wer sie noch nicht kennt: der Begriff setzt sich zusammen aus „Costume“ und „Play“ und bezeichnet Menschen, die sich gerne als ihre Lieblingsfigur aus Mangas oder Comics verkleiden. Dazu gibt es weltweite Wettbewerbe, und was manche mit ihren Näh- und Bastelkünsten in wochenlanger Arbeit hervorzaubern können, ist atemberaubend. Selbst ein paar meiner Mitschüler, die Mangas kaum kannten, kamen aus dem Staunen gar nicht mehr raus, bei so viel bunter, spannender Vielfalt. Auch Vorträge, Workshops, Wettbewerbe und sogar ein Anime-Kino konnte man auf der Messe besuchen, sowie natürlich auch Signierstunden von Ehrengästen, von denen sogar ein paar extra aus Japan angereist kamen. Weiterlesen