Wir sind in Feierlaune

Hallo liebe Leserinnen und Leser, liebe Blogger,

eh man sich versieht, ist wieder ein Jahr vorbei und wir starten in unser 6. Jahr als aktive Blogger. 🙂

Ein Jahr mit 100 Blogbeiträgen, 491 Likes, 16.285 Aufrufe und 10.073 Besuchern und inzwischen 304 Followern liegt hinter uns.

Und ein Jahr mit viel Aufregung, denn wir konnten nicht überblicken, welche Auswirkungen die DSGVO auf unser Tun hier haben würde. Ihr wisst, wovon ich rede. So ganz sicher fühlt sich wahrscheinlich keiner dabei. Wir haben uns für den Datenschutz-Generator.de von RA Dr. Thomas Schwenke entschieden. Vor einigen Jahren hatten wir Dr. Schwenke zu einer sehr informativen Fortbildung in Sachen Urheberrecht und Social Media in Erkrath zu Gast. Das schafft Vertrauen.

Dann verabschiedeten wir im letzten Jahr unsere langjährige Leiterin Michaele Gincel-Reinhard in den Ruhestand und unsere langjährige Kollegin Anne Heimansberg-Schmidt übernahm die Leitung unseres Teams. So gleich nahm sie ein riesiges Projekt in Angriff, den Wechsel zu einer neuen Bibliothekssoftware. Das ist echt ein Riesending für uns, denn darüber läuft alles, Eure Leserkonten, der Medienkatalog, die Erwerbung und Statistik und und und. Ihr dürft gespannt sein, denn wir werden hier natürlich darüber berichten. Gerade laufen intern die ersten Tests und wir sind schon ganz angetan von den neuen Möglichkeiten, die der Katalog Euch bieten wird.

Für das nächste Jahr haben wir uns vorgenommen, unserem Blog ein neues Outfit zu verpassen. Wir hatten das zwar schon für das letzte Jahr vor, aber die DSGVO-Unruhen liesen uns zögern und wir haben erst mal abgewartet.
Wir sind schon aufgeregt, denn es ist das erste mal, dass wir so etwas angehen. Aber wir wissen ja, wen wir fragen können, wenn wir nicht weiterkommen, stimmt’s liebe Blogger?

Vielen lieben Dank für Eure Besuche und eure Treue!

Jetzt wird gefeiert und dann wieder gebloggt 🙂

Viele Grüße
Eure Beate Sleegers

Advertisements

Straßenbilder – Mozart, Marx und ein Diktator

Liebe Leserinnen und Leser,

eine wahre Fundgrube an spannenden Informationen zur Verteilung von Straßennamen in Deutschland hat uns ZEITonline da ins Netzt gestellt: Straßenbilder – Mozart, Marx und ein Diktator.

Straßennamen zeichnen Bilder unserer Erinnerung. Ob Römer, Kaiser, Sozialisten: Alle hinterließen Spuren. Wir zeigen Muster, die sich in den 450.000 Namen verbergen.

http://www.zeit.de/feature/strassenverzeichnis-strassennamen-herkunft-deutschland-infografik

Wo sind die meisten Straßen mit Komponistennamen, historische Namen, regionale Namen, besondere Straßennamen aus DDR-Zeiten? Infografiken zeigen die Verteilung der Straßennamen und kurze Texte geben Informationen zu den Namen.

Am Ende der Übersicht wird eine Suchmöglichkeit in der Datenbank angeboten. Ich habe direkt mal nach den Adressen unsere beiden Stadtbüchereien gesucht:

Die Sedentaler Straße gibt es tatsächlich nur einmal in Deutschland, die Bahnstraße in Alt-Erkrath dagegen ist eine von 886.

Jetzt seid Ihr dran, viel Spaß beim Stöbern 🙂
Eure Beate Sleegers

Musiktipp: Sting and Shaggy – Don’t Make Me Wait

Liebe Leser,

wir möchten euch gerne einen Musiktipp, -clip oder anderes musikalisches Gut vorstellen.

Sting und Shaggy sind zwei lang bekannte Gestalten der Musikszene, die dieses Jahr mit ihrem neuen gemeinsamen Album 44/876 auf Tour sind. Sting, der seinerseits bekannte Frontman von „The Police„, wurde in Shaggys Studio eingeladen, um der Single „Don’t make me wait“ seine Stimme zu verleihen, und daraus wurde dann schließlich ein ganzes Album, wie die beiden in einem Interview mit der FNP erzählten.

Reggae ist Thema des Albums, nicht aber das Genre. So sind viele Lieder drauf, die eher als Pop anzusehen wären. Das Insel-Feeling merkt man aber fast immer in den Liedern – wie Shaggy in einem Interview mit der FAZ erläutert, kommen ja beide von „einer großen Insel“.

Insbesondere bei „Don’t make me wait“ spürt man dieses Feeling, wohl auch, weil das Video dazu auf Jamaika aufgenommen wurde.

Viel Spaß beim Hören und einen schönen Tag!

von Philip Orr

Mein 12. Juni in der Stadtbücherei Erkrath – #12von12

Bücher, Bücher, Bücher? Okay, jetzt kommen wirklich einige davon, aber mein Arbeitsalltag hat auch mit anderen Dingen zu tun.

Juni12von1201

Vor der Arbeit noch den Kreislauf in Schwung bringen. Heute bin ich mal schneller!

Juni12von1202

Ein paar Erdbeeren für die Kollegin, die für mich einen gigantischen Stapel mit Sommerleseclubbüchern bearbeitet!

Juni12von1203

Gaaaanz viel Lesestoff für die Teilnehmer des Sommerleseclubs. Leider gehöre ich nicht dazu und darf die erst im Herbst lesen. 😦

Juni12von1204

Die Kollegin sucht für den Herbst noch ein Buch für das Vorlesen und Basteln. Klar habe ich einen Vorschlag.

Juni12von1206

Bringe mich auf den neusten Stand. Der Kollege hat eine tolle Ausstellung zusammengestellt.

Juni12von1207

Und noch ein neuster Stand. Dank der Kollegin bin ich nun in Sachen Tonies voll im Bilde.

Juni12von1205

Ein ???-Witzebuch? Und dann auch noch Witze, die ich noch nicht kannte? Leider wieder keine Zeit zum Schmökern.

Juni12von1208

Schnell noch die Schlusskontrolle für diesen Bestseller machen und der Praktikantin die Ohren abquasseln. Gleich öffnen wir.

Juni12von1209

Puh! Der Regen sorgt für volles Haus, ich schaffe es kaum, mir einen Tee zu machen, geschweige denn, den heiß zu trinken.

Juni12von1210

Ein paar mehr Bücher für den Sommerleseclub kann ich irgendwie noch zwischen Anmeldungen und Hilfe am Kopierer bestellen.

Juni12von1211

Tasse leer und keine Zeit, sie nachzufüllen. Kurz vor Schluss herrscht noch immer reger Trubel.

Juni12von1212

Schöner Tag mit lauter netten Lesern, die sich in der Bibliothek sehr wohl gefühlt haben. Ich schwärme noch immer von den zwei jungen Frauen, die alles nach Rätseln für ihren eigenen Escape-Room abgegrast haben. Aber jetzt ist auch gut. Noch den Kollegen an der S-Bahn absetzen und dann geht es endlich mit einem guten Hörbuch an Bord nach Hause.

Ich wünsche Euch allen noch eine schöne Woche!

Viele Grüße
Eure Nadine Boos

Ihr kennt 12 von 12 noch nicht?

Mein Kollege hat es in seinem ersten Beitrag so erklärt:

Caroline Götze ruft auf ihrem Blog Draußen nur Kännchen immer am zwölften eines Monats dazu auf, 12 Fotos auf dem eigenen Blog zu posten, die den jeweiligen persönlichen Tagesablauf dokumentieren. Warum es grad der 12. sein muss? Ich habe keine Ahnung – aber die Idee ist trotzdem lustig🙂
Auf besagtem Blog können sich dann alle Leute, die dies getan haben, in eine Liste eintragen und ihre Schnappschüsse teilen.

Rückblick in Bildern – Mai 2018

Liebe Leser,

es ist wieder soweit für unseren kleinen Foto-Rückblick, mit dem wir euch zeigen wollen, was bei uns in letzter Zeit so passiert ist. Im Mai haben wir…

  • mit den Figuren unseres Puppentheaters gefühlt, die offensichtlich unter einer gewissen Montagsmüdigkeit litten 😉
  • mehr über unsere neue (alte) Kollegin erfahren,
  • endlich die magische 300-Follower-Grenze auf unserem Blog geknackt 🙂
  • uns gefreut, dass gefühlt halb Erkrath zum „Offenen Singen“ erschien,
  • schöne, blumige Deko von einer Abendveranstaltung abgestaubt,
  • den fünften Teil unserer „Zwölf Monate“-Reihe abgeliefert,
  • einen verschollenen Spiegel auf dem Herren-WC kurzerhand durch ein mindestens gleichwertiges (und extrem verjüngendes) Exemplar ersetzt 😉
  • dank unseres fleißigen Hausmeisters endlich wieder einen richtig schön blühenden Balkon erhalten,
  • mal wieder einen Autorennamen entdeckt, der so semi-optimal zum Buchtitel passt,
  • uns durch ein üppiges Dienstbesprechungs-Buffet geschlemmt,
  • euch erneut eine aktuelle Literaturverfilmung vorgestellt,
  • mit mangelndem Erfolg versucht, die Tipps eines Gesundheitsratgebers umzusetzen 😉
  • ein weiteres Lego-Kunstwerk in der Kinderbücherei entdeckt,
  • unserem Bufdi bei seinem Biparcours-Projekt über die Schulter gelinst,
  • ein passendes Kamishibai zum Auftakt des Ramadans gefunden,
  • ein tolles Feedback von unseren Lesern erhalten 🙂
  • uns schweren Herzens von einem doch leicht überholten Technik-Buch getrennt,
  • den Erkrather Schulklassen ein abwechslungsreiches Programm geboten,
  • auf dem Rückgabewagen einen kleinen Überblick über die Entwicklung der Kinder-Hörmedien erkannt,
  • den „Gelöscht“-Stempel an optimaler Stelle platziert 🙂
  • dem ewigen Regen (erfolgreich) getrotzt,
  • ein eh schon ordentlich gefülltes Regalbrett beim Einstellen noch eine Spur enger gemacht,

Weiterlesen

ERICH KÄSTNER – Der Juni

Hallo liebe Leserinnen und Leser, liebe Hörerinnen und Hörer,

ab und an wurden wir schon lyrisch auf unserem Blog, was Euch gut gefallen hat, wenn die Statistik nicht lügt. 😉

Deshalb möchten wir Euch von Zeit zu Zeit mit etwas Lyrik den Tag verschönern. Eine gute Gelegenheit, um innezuhalten und auf ganz andere Gedanken zu kommen. Wenn Ihr Wünsche habt, schreibt es in die Kommentare. Wir schauen dann gerne in unserem Lyrik-Bestand oder befragen das Netz.

Erich Kästner

Der Juni

Die Zeit geht mit der Zeit: Sie fliegt.
Kaum schrieb man sechs Gedichte,
ist schon ein halbes Jahr herum
und fühlt sich als Geschichte.

Die Kirschen werden reif und rot,
die süßen wie die sauern.
Auf zartes Laub fällt Staub, fällt Staub,
so sehr wir es bedauern.

Aus Gras wird Heu. Aus Obst Kompott.
Aus Herrlichkeit wird Nahrung.
Aus manchem, was das Herz erfuhr,
wird, bestenfalls, Erfahrung.

Es wird und war. Es war und wird.
Aus Kälbern werden Rinder
Und weil’s zur Jahreszeit gehört,
aus Küssen kleine Kinder.

Die Vögel füttern ihre Brut
und singen nur noch selten.
So ist’s bestellt in unsrer Welt,
der besten aller Welten.

Spät tritt der Abend in den Park,
mit Sternen auf der Weste.
Glühwürmchen ziehn mit Lampions
zu einem Gartenfeste.

Dort wird getrunken und gelacht.
In vorgerückter Stunde
tanzt dann der Abend mit der Nacht
die kurze Ehrenrunde.

Am letzten Tische streiten sich
ein Heide und ein Frommer,
ob’s Wunder oder keine gibt.
Und nächstens wird es Sommer.

Quelle: http://www.erich-kaestner-kinderdorf.de/Gedichte/Juni.htm

Viele Grüße
Eure Beate Sleegers

Literaturverfilmung: Every Day – Letztendlich sind wir dem Universum egal

Hallo liebe Leser!

Auch heute stelle ich wieder eine Literaturverfilmung vor, die bald in den Kinos zu sehen sein wird.

Dieses Mal handelt es sich um die Jugendbuchverfilmung eines Werks des bekannten amerikanischen Autors David Levithan (Co-Autor von „Nick & Norah – Soundtrack einer Nacht“ (mit Rachel Cohn), „Will & Will“ (mit John Green)).

 

Levithan fällt meist durch seine interessanten Buchkonzepte auf. Auch „Every Day“ (Filmstart am 31.05.2018) bietet eine besondere Idee: der jugendliche A erwacht jeden Tag im Körper einer anderen Person. Enge Beziehungen knüpft er nicht, stattdessen geht er durchs Leben ohne andere Menschen an sich heranzulassen. Das alles ändert sich jedoch, als er Rhiannon begegnet und A sich zum ersten Mal fragt, ob es nicht auch für ihn möglich ist, bei einer Person zu bleiben.

Der Trailer scheint sich an der Romanvorlage zu orientieren und ich persönlich bin schon sehr gespannt, wie das Buch filmisch umgesetzt wurde.

DSC03210

Das Buch zum Film ist bei uns entleihbar.

Viele Grüße
Eure Ivy Bekoe